George Clooney wird 65: Er meidet seine eigenen alten Filme
Fast 100 Filme hat George Clooney (64) im Laufe seiner Karriere gedreht – beeindruckend, wenn man beachtet, dass seine Karriere erst in den 80ern startete und sein Durchbruch mit "Emergency Room" erst 1994 gelang. Trotzdem schaut er sich seine eigenen Werke kaum an. Das verriet der Schauspieler jetzt auf dem roten Teppich des 51. Chaplin Award Galas in der Alice Tully Hall in New York City. Gegenüber dem Magazin People erklärte der 64-Jährige: "Es ist eine seltsame Sache. Je älter man wird, desto schwerer wird es, Filme anzuschauen, in denen man jünger war, weil man dann so denkt: 'Heilige Scheiße, so sehe ich nicht mal mehr aus.'" Bei dem jährlichen Event von Film at Lincoln Center wurde George mit dem renommierten Chaplin Award ausgezeichnet, der bedeutende Beiträge zur Filmkunst würdigt. An seiner Seite auf dem roten Teppich: Ehefrau Amal Clooney (48).
Eine Ausnahme vom Grundsatz, keine alten Filme zu schauen, machte George jedoch kürzlich mit seinen achtjährigen Zwillingen Alexander und Ella: Gemeinsam sahen sie den Animationsfilm "Der fantastische Mr. Fox" von Wes Anderson aus dem Jahr 2009. "Das ist etwas leichter, weil man mich nicht wirklich sieht, sondern nur meine Stimme hört", sagte er dazu gegenüber People. "Das macht irgendwie Spaß, weil die Kinder langsam herausfinden, was ich beruflich mache." Dass er in wenigen Tagen seinen 65. Geburtstag feiert, bringt ihn allerdings auch zum Nachdenken: "Ich neige dazu, nicht zurückschauen zu wollen. Aber jetzt, wo ich in einer Woche 65 werde, ist der Blick nach vorne schon deutlich kürzer. Also werde ich vielleicht später zurückschauen." Gefeiert wurde George bei der Gala von Freunden und Weggefährten wie Stephen Colbert (61), Julianna Margulies (59), John Turturro und Sam Rockwell (57).
Beruflich hat George derzeit einiges in der Pipeline. Laut dem Magazin Variety soll im Oktober mit den Dreharbeiten zu "Ocean's 14" begonnen werden – dem lang ersehnten vierten Teil der Heist-Reihe, diesmal wieder gemeinsam mit Brad Pitt (62), Matt Damon (55) und Julia Roberts (58). Außerdem wird der Schauspieler in einem Kinofilm zu der französischen Erfolgsserie "Call My Agent" zu sehen sein, der am 23. Mai in die Kinos kommen soll. Sein Kollege John Turturro, mit dem George im Jahr 2000 für "O Brother, Where Art Thou?" vor der Kamera stand, schwärmte auf dem roten Teppich in höchsten Tönen von ihm: "Er ist ein sehr warmherziger, sehr großzügiger Mensch. Er ist ein guter Mensch, der viel für andere getan hat – humanitäre Arbeit, Engagement, Philanthropie."









