Ist Gwendoline Christies Met-Look Seitenhieb gegen Timothée?
Die diesjährige Met Gala im Metropolitan Museum of Art in New York sorgte nicht nur mit glamourösen Looks für Aufsehen – sondern auch mit einem scheinbaren Seitenhieb auf dem roten Teppich. Gwendoline Christie (47) erschien in einem atemberaubenden schulterfreien Kleid in leuchtendem Scharlachrot, entworfen von Giles Deacon. In den Händen hielt die Schauspielerin eine aufwendig gestaltete Opernmaske, die ihr eigenes Gesicht widerspiegelte. Viele Beobachter sahen darin eine klare Anspielung auf die umstrittenen Aussagen von Timothée Chalamet (30) über die Oper.
Doch was hatte der Schauspieler eigentlich gesagt? In einem Interview mit Matthew McConaughey (56) für das Magazin Variety hatte Timothée erklärt, er wolle nicht in einer Kunstform arbeiten, die man "am Leben erhalten" müsse. Wörtlich sagte er: "Ich will nicht im Ballett oder in der Oper arbeiten oder in Dingen, bei denen es heißt: 'Hey, haltet das am Leben', obwohl es niemanden mehr interessiert." Kurz darauf ruderte er zurück: "Voller Respekt vor den Ballett- und Opernleuten da draußen – ich habe gerade 14 Cent an Zuschauern verloren, ich habe für nichts auf sie eingeschossen." Seine Worte hatten trotzdem für einen Sturm der Entrüstung gesorgt – zahlreiche Prominente und bekannte Namen aus der Ballett- und Opernwelt verurteilten ihn öffentlich.
Gwendoline Christie ist vor allem für ihre Rolle als Brienne von Tarth in der Erfolgsserie "Game of Thrones" bekannt, mit der sie sich weltweit einen Namen machte. Die Britin feiert in diesem Jahr ihren 48. Geburtstag und ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Unterhaltungsbranche. Timothée wiederum hatte mit seiner Hauptrolle in "Wonka" zuletzt einen großen Kassenerfolg gefeiert und gilt als einer der gefragtesten Schauspieler seiner Generation. Mit seinen Kommentaren über die Oper hatte er sich allerdings keinen Gefallen getan – und Gwendolines Auftritt auf der Met Gala dürfte das Thema nun erneut befeuern.










