Peter Weck verrät, warum "Sissi" ihm zu wenig Kohle brachte
Peter Weck (95) gehört zu den bekanntesten Gesichtern der legendären Sissi-Filmreihe. An der Seite von Romy Schneider (†43) und Karlheinz Böhm (†86) spielte er damals Erzherzog Karl Ludwig, den Bruder von Kaiser Franz Joseph. Die Kultfilme laufen bis heute regelmäßig im Fernsehen und begeistern ein Millionenpublikum. Doch obwohl Peter durch die Produktionen weltberühmt wurde, hat er damit wohl kein besonders großes Vermögen angehäuft. Im Interview mit merkur.de blickt der 95-Jährige auf die damaligen Gagen zurück – und erklärt, warum der finanzielle Erfolg trotz des enormen Ruhms ausblieb.
Die Einnahmen aus den Dreharbeiten seien zwar nicht nichts gewesen, betont Peter im Gespräch: Mit dem Geld finanzierte er sich sein erstes Auto und später sogar einen Maserati und einen Jaguar. Doch an den bis heute andauernden Ausstrahlungen verdiene er keinen Cent. "Aber nach den Dreharbeiten war es aus, dann haben wir keinen Cent mehr bekommen", beschwert der Das Traumschiff-Star sich gegenüber merkur.de. Heute würden von den Ausstrahlungen "nur noch die Produzenten, nicht aber die Schauspieler" profitieren. Wäre das anders gewesen, hätte er nach eigener Einschätzung "wahrscheinlich nie mehr arbeiten müssen".
Heute lebt Peter in Wien – gemeinsam mit seiner Partnerin Joanna, die 53 Jahre jünger ist als er. In einem früheren Interview mit der Zeitung Krone schwärmte er von der Beziehung: "Es ist ein angenehmes, wohliges Gefühl. Ich habe sie gern um mich. Das ist im Alter schon sehr viel, ich bin heikel. Aber diese Zuneigung überrascht und freut mich sehr. Meine Liebesfähigkeit ist noch da." Die beiden sind seit über sechs Jahren ein Paar, eine Hochzeit komme für ihn jedoch nicht infrage. Den Tod seiner früheren Ehefrau Ingrid hatte ihn seinerzeit völlig aus der Bahn geworfen. Seit einem Schlaganfall im Jahr 2022 ist Peter auf einen Rollstuhl angewiesen. Sein letzter Fernsehauftritt war im Film "Engel der Gerechtigkeit – Geld oder Leben" aus dem Jahr 2015.









