

Leonardo DiCaprio kauft Insel für Umweltschutz in Belize
Leonardo DiCaprio (51) ist nicht nur einer der bekanntesten Schauspieler Hollywoods – er macht auch mit einem spektakulären Umweltprojekt von sich reden. Bereits im Jahr 2005 erwarb der Titanic-Star die Insel Blackadore Caye vor der Küste von Belize für rund 1,5 Millionen Euro, wie das Magazin Filmstarts berichtet. Doch anstatt darauf eine private Luxusvilla zu errichten, verfolgt der Schauspieler einen bemerkenswerten Plan: Die rund 42 Hektar große Insel soll in das weltweit erste sogenannte "Restorative Resort" verwandelt werden – ein Konzept, das weit über herkömmlichen Ökotourismus hinausgeht und aktiv dazu beitragen soll, das Ökosystem der Insel zu renaturieren.
Denn Blackadore Caye befand sich bei Leonardos Kauf in einem schlechten Zustand: Jahrelange Überfischung, Abholzung der Mangroven und Küstenerosion hatten der Natur dort stark zugesetzt. Das Projekt sieht nun vor, tausende einheimische Mangroven zu pflanzen, künstliche Riffe für bedrohte Fischarten und Korallen aufzubauen sowie die gesamte Energieversorgung auf Solarstrom und die Wasserversorgung auf Regenwasseraufbereitung umzustellen. Etwa 60 Prozent der Insel sollen als striktes Naturschutzgebiet vollständig unzugänglich für Menschen bleiben. Allerdings gibt es auch Kritik: Lokale Fischer befürchten, ihre traditionellen Fanggründe zu verlieren, und einige Umweltschützer sehen selbst ein "grünes" Resort als zu großen Eingriff in das Ökosystem. Leonardo und sein Team haben die Pläne daraufhin mehrfach angepasst. Wann das Projekt tatsächlich realisiert wird, ist bislang unklar – der ursprünglich für die späten 2010er-Jahre angesetzte Baustart hat sich mehrfach verzögert.
Dass Leonardo sich mit Nachdruck für Umweltthemen einsetzt, zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Bei seiner Oscar-Rede im Jahr 2016 – er gewann die Auszeichnung als "Bester Hauptdarsteller" für "The Revenant" – nutzte er die Bühne vor einem Millionenpublikum, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Über seine eigene Stiftung soll er bereits mehr als 85 Millionen Euro für den Schutz bedrohter Tierarten und den Erhalt von Ökosystemen gesammelt haben.





