So ist der Ermittlungsstand im Vermisstenfall Nancy Guthrie
Vier Monate des Bangens, des Hoffens und der quälenden Ungewissheit liegen nun hinter der Familie von Nancy Guthrie. Seit der kalten Februarnacht, in der die 84-jährige Mutter der bekannten US-Fernsehmoderatorin Savannah Guthrie (54) spurlos aus ihrem Haus in Tucson, Arizona, verschwand, steht das Leben ihrer Angehörigen still. Doch besonders ein Detail treibt den Ermittlern in diesem Fall bis heute den Schweiß auf die Stirn: Überwachungsaufnahmen zeigen eine maskierte Gestalt, die sich kurz vor dem Verschwinden der alten Dame an deren Haustür zu schaffen machte. Trotz dieser heißen Fährte fehlt von der Vermissten laut Sheriff Chris Nanos noch immer jede Spur.
Der örtliche Polizeichef gab nun gegenüber People seltene Einblicke in den aktuellen Ermittlungsstand: Sein Team sichte derzeit gigantische Datenberge. "Tausende und Abertausende von Videos von Kreuzungen und Ring-Kameras müssen wir katalogisieren", erklärte der Ermittler. Schritt für Schritt bastele die Polizei an einer digitalen Beweiskarte. Die größte Hoffnung ruhe dabei momentan auf der Forensik, denn laut Chris konnten die Labore bereits fremde DNA-Spuren sichern. Noch ist die Identität des mutmaßlichen Täters zwar ungeklärt, doch die Behörden sind sich sicher, dem Rätsel immer näher zu kommen.
Hinter den Kulissen sorgt der Fall derweil auch für politischen Zündstoff. FBI-Direktor Kash Patel behauptete in einem Podcast von Sean Hannity, seine Bundesbehörde sei in den ersten Tagen eiskalt von den Ermittlungen ausgeschlossen worden. Dem widersprach der Sheriff nun vehement. Das FBI sei von Tag eins an fest eingebunden gewesen. Während sich die Suche nach Nancy von einer lauten Großlage in eine akribische Auswertungsphase im Labor verlagert hat, bittet die Polizei die Bevölkerung weiterhin um jeden noch so kleinen Hinweis. Für die berühmte Tochter Savannah bleibt es die schwerste Nervenprobe ihres Lebens.







