Maite Kellys Musik ist erst seit wenigen Jahren rentabel
Mit ihrem neuen Album "24/7" hat Maite Kelly (46) am Sonntag den ZDF-Fernsehgarten in einen echten Schlagerrausch versetzt – und ganz nebenbei eine überraschende Beichte abgelegt. Im Gespräch mit RTL verriet die Sängerin, dass ihre Musikkarriere finanziell erst seit wenigen Jahren wirklich trägt. "Ich kann erst seit vier Jahren zu 1.000 Prozent von Musik leben", erklärte Maite offen. Für viele Fans ein verblüffendes Geständnis, schließlich steht die Blondine seit Jahrzehnten auf der Bühne. Einen entscheidenden Anteil an diesem späten Glück schreibt Maite einem Mann zu: Schlagerstar Roland Kaiser (74).
"Roland hat mir eine zweite musikalische Karriere geschenkt", sagt sie bewegt. Er sei der Erste gewesen, der ihr Talent als Songwriterin erkannt und sie als Autorin gefördert habe – zu einer Zeit, in der man ihr noch geraten hatte, keine deutschen Texte zu schreiben. Diese Begegnung bezeichnet Maite sogar als "Schicksalsschlag" – im positiven Sinne. "Die Liebe ist immer ein Schicksalsschlag", erklärt sie und fügt hinzu: "Roland ist die größte musikalische Liebe meines Lebens." Ihr neuer Song "Uh-la-la" ist dabei auch eine direkte Antwort auf Rolands Kulthit "Santa Maria". "Vielleicht ist die Heldin in meinem Lied das Mädchen, das Roland Kaiser in 'Santa Maria' zur Frau gemacht hat", erklärt sie augenzwinkernd.
Trotz aller Herausforderungen habe Maite sich nie von Selbstmitleid leiten lassen. "Ich habe mich nie auf dieses Jammern eingelassen, dass man als Musikerin nicht davon leben kann. Es ist ein Privileg, überhaupt Musik machen zu dürfen", betont die dreifache Mutter gegenüber RTL. Auch der Albumtitel "24/7" spiegelt ihre Einstellung wider: "Bei uns Frauen gibt's kein Nine to Five." Schon als Kind habe sie Verantwortung übernommen, gekocht, Kostüme genäht und sich um die Familie gekümmert.






