Demenz: Rumer Willis offenbart sanfte Seite von Bruce Willis
Rumer Willis (37) spricht in einem neuen Video-Interview von "The Inside Edit" sehr offen über den gesundheitlichen Kampf ihres Vaters Bruce Willis (71). Die Schauspielerin erzählt, wie sie ihn heute besucht und welche Veränderungen sie dabei erlebt. Bruce lebt seit seiner Diagnose mit frontotemporaler Demenz – eine neurodegenerative Erkrankung, die Persönlichkeit, Verhalten und Sprache früh und deutlich beeinträchtigt. Die Familie hatte die Erkrankung rund ein Jahr nach der ersten Aphasie-Diagnose öffentlich gemacht. Obwohl die Situation für alle Beteiligten schwer ist, beschreibt Rumer, dass sie bei ihrem berühmten Vater inzwischen eine ganz neue "Sanftheit" wahrnimmt.
Im Gespräch mit Moderatorin Maeve Reilly macht Rumer deutlich, wie besonders diese gemeinsame Zeit für sie ist. "Ich bin so dankbar, dass ich ihn sehen kann", sagt sie in dem Clip und betont, dass sie diese Momente trotz aller Veränderungen sehr schätzt. Früher sei Bruce für sie immer der harte, sehr lässige Machotyp gewesen, heute spüre sie bei ihm eine andere Art von Nähe. Von einer "Zerbrechlichkeit" wolle sie dabei aber nicht sprechen, vielmehr beschreibt sie es als eine neue Form von Zärtlichkeit, die in seinem Verhalten mitschwinge. Gleichzeitig erzählt die Schauspielerin, dass ihr erst durch die Diagnose bewusst geworden sei, wie verbreitet FTD ist. "So viele Leute kommen jetzt auf mich zu und sagen: 'Mein Onkel hatte FTD. Mein Vater hatte das auch'", so Rumer.
Für Rumer und ihre Schwestern Scout (34) und Tallulah (32), die aus der Ehe von Bruce mit Demi Moore (63) stammen, steht vor allem der Zusammenhalt im Vordergrund. Die vier Frauen, ebenso wie Bruces heutige Ehefrau Emma Heming (47) Willis und die gemeinsamen Töchter Mabel und Evelyn, zeigen sich online immer wieder eng an der Seite des Schauspielers. In einer Fragerunde bei Instagram erklärte Rumer bereits vor einiger Zeit, dass es schwer sei, den Zustand ihres Vaters in Worte zu fassen: Jemand mit FTD sei "nicht in einem guten Zustand", trotzdem gehe es Bruce im Rahmen dieser Krankheit "okay", schrieb sie. Zugleich betonte sie, wie glücklich und dankbar sie sei, ihn weiterhin umarmen zu können. Dass die Patchworkfamilie selbst nach der Trennung von Bruce und Demi nah beieinandergeblieben ist, sorgt dafür, dass der Schauspieler inmitten seines langen Filmlebens heute vor allem von einer großen Schar von Töchtern und Enkelkindern umgeben ist.








