Kylie Minogue teilt emotionalen Brief an ungeborenes Baby
In ihrer Netflix-Dokumentation "Kylie" gewährt Kylie Minogue (57) tiefe Einblicke in einen der schmerzhaftesten Abschnitte ihres Lebens. Die australische Sängerin liest darin einen Brief vor, den sie während ihrer IVF-Behandlung an ihr ungeborenes Kind geschrieben hat – noch bevor sie 2005 mit ihrer Chemotherapie begann. "Fernes Kind, meine Blume, wehst du im Wind? Kannst du mich spüren, wenn ich dir Leben einhauche?", heißt es in dem bewegenden Text. Kylie erklärt unter Tränen: "Wenn es geklappt hätte, wäre es fast einem Wunder gleichgekommen. Aber es hat sich nicht so ergeben. Das war also ein Brief an das, was hätte sein können."
Die Sängerin hatte ihre Chemotherapie damals bewusst aufgeschoben, um mehrere IVF-Versuche zu unternehmen. "Ich habe es ein paar Mal versucht, immer mit so einem Faden Hoffnung, weil ich es einfach nicht lassen konnte", sagt sie in dem Dokumentarfilm. Sie räumt ein, dass dieser Schritt durchaus riskant war: "Es war ziemlich beängstigend, weil man es einfach nur loswerden will." Schließlich erfüllte sich der Traum nicht. "Man kann nicht umhin, sich zu fragen, wie es gewesen wäre. Ich bin meiner Familie so nah – es war einfach nicht mein Weg", so Kylie. Ihre Schwester Dannii Minogue, die selbst einen Sohn hat, beschreibt das im Dokumentarfilm als besonders herzzerreißend: "Ich habe mich selbst nie als Elternteil gesehen – und sie schon immer. Das ist einfach tragisch."
Kylie hatte 2005 ihren Brustkrebs öffentlich gemacht – die Diagnose traf sie mitten in ihrer Karriereblüte, kurz bevor sie beim Glastonbury Festival hätte auftreten sollen. In der Dokumentation "Kylie", die seit dem 20. Mai auf Netflix zu sehen ist, spricht sie außerdem erstmals öffentlich über eine zweite Krebserkrankung aus dem Jahr 2021, die sie bis zuletzt für sich behalten hatte. Heute ist sie nach eigenen Angaben wohlauf.






