Herzogin Meghan hält emotionale Rede gegen Online-Mobbing
Herzogin Meghan (44) hat am Sonntag in Genf bei der Enthüllung des "Lost Screen Memorial" eine bewegende Rede über die Gefahren von Online-Mobbing gehalten. Das Kunstwerk, das aus 50 beleuchteten Lichtboxen besteht und an Kinder erinnert, die durch Cybermobbing und andere digitale Bedrohungen ihr Leben verloren haben, bildete die Kulisse für ihre eindringlichen Worte. "Hinter mir steht das Lost Screen Memorial. Keine Statistiken. Keine Avatare. Keine Datenpunkte. Kinder", sagte Meghan dem Magazin Hello! zufolge. "Jeder Name gehörte zu einem Kind, das über alle Maßen geliebt wurde. Einem Kind, dessen Lachen einst eine Küche erfüllte. Dessen Schuhe einst vor einer Eingangstür warteten. Dessen Zukunft sich einst grenzenlos anfühlte."
In ihrer Rede warnte Meghan vor der Suchtgefahr sozialer Medien und den algorithmischen Mechanismen, denen Kinder täglich ausgesetzt sind. "Kinder werden heute von Systemen geprägt, die darauf ausgelegt sind, Aufmerksamkeit um jeden Preis zu gewinnen: unerbittliche Algorithmen, ausbeuterisches Engagement und endlose Konfrontation mit schädlichen Inhalten, die sie gar nicht suchen", erklärte sie. Die zweifache Mutter appellierte zudem an Eltern, bei ihrer eigenen Social-Media-Nutzung mit gutem Beispiel voranzugehen und bei ihren gewählten Politikern auf Gesetze zum Schutz von Kindern zu drängen. "Unterstützt Gesetze und Politiker, die sich für die Sicherheit von Kindern durch konsequente Gestaltung, Transparenz und Rechenschaftspflicht im Internet einsetzen", so Meghan.
Das "Lost Screen Memorial" wurde von Archewell Philanthropies – der gemeinsamen Wohltätigkeitsorganisation von Meghan und ihrem Ehemann Prinz Harry (41) – sowie von The Parents' Network ins Leben gerufen. Bereits im April 2025 war die Installation erstmals in New York City zu sehen. Seit ihrer Elternschaft setzen sich die beiden lautstark für die Online-Sicherheit von Kindern ein. Harry hatte bereits bei der New Yorker Enthüllung des Memorials andere Eltern dazu aufgerufen, ihren Nachwuchs so gut wie möglich von sozialen Medien fernzuhalten und betont, es sei "inakzeptabel" und "falsch", dass Kinder sterben, weil zu wenig gegen digitale Gefahren unternommen werde. Meghan selbst bezeichnete sich zuletzt bei einem Gespräch mit Studenten der australischen Swinburne University of Technology als "die am meisten getrollte Person der ganzen Welt", nachdem sie nach eigenen Aussagen "zehn Jahre lang jeden Tag gemobbt und angegriffen" worden sei.







