Marina Hoermanseder polarisiert mit Karriere-Mutter-Aussage
Ein einziger Satz hat gereicht, um Designerin Marina Hoermanseder (39) in den Mittelpunkt einer hitzigen Online-Debatte zu katapultieren. Im Podcast "tigges trifft" mit Host Sebastian Tigges (41) sprach die österreichische Modedesignerin über den Spagat zwischen ihrer Karriere und ihrer Rolle als Mutter von zwei Kindern. Ihr Credo dabei: "Mein Ziel ist es, so zu arbeiten, als ob ich keine Kinder hätte, und so Mama zu sein, als ob ich nicht arbeiten würde." "Meine Kinder checken gar nicht, dass ich arbeite, und meine Mitarbeiter checken gar nicht, dass ich Kinder habe", fügte sie hinzu. Ein kurzer Clip des Gesprächs verbreitete sich rasant auf Instagram und löste einen Sturm der Empörung aus.
Viele Nutzerinnen warfen Marina vor, aus einer privilegierten Blase heraus zu sprechen, die mit dem Alltag der meisten berufstätigen Mütter wenig gemeinsam habe. Tenor der Kritik: "Das geht doch nur, wenn man Personal hat." Die Designerin reagierte daraufhin auf Instagram mit einem Video aus ihrem Badezimmer. Zu eingeblendeten Kritik-Kommentaren fragt sie ihre Kinder ironisch, wann denn "das Personal" komme, das ihnen die Zähne putze und das Frühstück mache. Die Kinder zeigten sich sichtlich verwirrt – und antworteten schließlich, das mache doch alles sie selbst. Im Podcast hatte Marina auch erzählt, dass sie nach einem Event bei Heidi Klum (52) um sechs Uhr früh zurückflog, um ihre Kinder selbst in den Kindergarten zu bringen.
Marina zeichnet von sich das Bild einer Frau, die hohe Ansprüche an sich stellt und Leistung positiv sieht. Schon in einem früheren Gespräch im Podcast "Frauen 100" hatte die Modemacherin betont, dass ihre Kinder zu ihrem Leben dazugekommen sind und sie ihren Beruf nicht komplett zugunsten des Familienalltags zurückstellen möchte. Gleichzeitig nimmt sie die Kleinen immer wieder mit ins Atelier oder auf Reisen, etwa nach Los Angeles, wo sie auch einen Einblick in den Arbeitsalltag ihrer Mutter bekommen. Zwischen Modenschauen, Business-Terminen und Kita-Bringdienst versucht die Designerin damit, ihre beiden Welten so eng wie möglich miteinander zu verbinden – auch wenn genau dieser Anspruch sie nun zur meistdiskutierten Mama im Netz macht.







