"Schwierige Zeit": Harry Styles spricht offen über Liams Tod
Fast zwei Jahre nach dem Tod seines ehemaligen One Direction-Bandkollegen Liam Payne (†31) hat Harry Styles (32) öffentlich über seine schwere Zeit gesprochen. Bei der vierten Nacht seiner "Together, Together"-Residency in Amsterdam hielt Harry inne und wandte sich emotional an sein Publikum. Er erzählte von "großen Momenten im Leben" und davon, was ihn in den vergangenen Jahren geprägt hat. "Es gab wunderbare Dinge, die mir passiert sind, aber auch einige schwierige Dinge. Ich habe in den letzten Jahren ein paar Freunde verloren", sagte er laut Mirror auf der Bühne. Viele Fans sahen darin sofort einen Verweis auf Liam, der im Oktober 2024 nach einem Sturz von einem Hotelbalkon in Argentinien ums Leben gekommen war.
In einem Gespräch mit DJ Zane Lowe (52) wurde Harry vor Kurzem noch persönlicher und sprach offen darüber, wie ihn Liams Tod bis heute beschäftigt. "Es ist so schwer, einen Freund zu verlieren. Es ist schwer, irgendeinen Freund zu verlieren, aber es ist so schwer, einen Freund zu verlieren, der einem in so vieler Hinsicht so ähnlich ist", sagte er. Besonders bewegte ihn dabei der Umgang mit der geteilten Trauer: "Es gab eine Phase, als er starb, in der ich wirklich damit zu kämpfen hatte, anzuerkennen, wie seltsam es ist, dass andere Menschen auf gewisse Weise einen Teil deiner Trauer besitzen." Über Liam selbst sagte Harry: "Ich sah jemanden mit dem freundlichsten Herzen, der einfach großartig sein wollte."
Liam war 2024 im Alter von 31 Jahren gestorben. Eine Untersuchung stellte als medizinische Todesursache Polytrauma fest, also mehrere gleichzeitige Körperverletzungen. Ein toxikologischer Bericht ergab zudem Spuren von Kokain, Alkohol und verschreibungspflichtigen Antidepressiva in seinem Blut. Liams Familie sammelte im Gedenken an ihn rund 250.000 Pfund für das Kinderkrankenhaus Great Ormond Street Hospital, das Kinder mit Krebs unterstützt. Die Spendenaktion hatte kurz nach seinem Tod begonnen, indem die Familie Trauernde gebeten hatte, statt Blumen für das Krankenhaus zu spenden.







