Paris Jackson ehrlich: Alkohol machte sie moralisch hässlich
Paris Jackson (28) spricht so offen wie selten über ihre düstere Vergangenheit. In Jack Osbournes (40) Podcast "Trying Not to Die" erzählt die Tochter von Michael Jackson (†50), wie tief sie einst im Suchtstrudel steckte. Die Schauspielerin und Sängerin berichtet, dass vor allem Alkohol sie zu einem Menschen gemacht habe, den sie heute kaum wiedererkennt. Aus dem gutmütigen, wohlerzogenen Mädchen sei im Alkoholrausch eine rachsüchtige, verletzende Version ihrer selbst geworden, wie sie im Gespräch erklärt. Paris erinnert sich an Nächte, in denen sie nicht sie selbst war und beschreibt sich in dieser Zeit rückblickend als moralisch hässlich. Im Podcast spricht sie zudem darüber, wie sie es geschafft hat, der Sucht zu entkommen und ihr Leben komplett umzukrempeln.
Paris gibt zu, dass der Weg aus der Abhängigkeit alles andere als gerade verlief. Sie habe sich mehrere Male in Behandlung begeben, um ihren Konsum von Alkohol und Drogen in den Griff zu bekommen. Jedes Mal sei die Hoffnung groß gewesen, doch der Rückfall habe nicht lange auf sich warten lassen. Paris erklärt, dass sie damals innerlich permanent etwas gesucht habe, das eine Leere in ihr füllen sollte: Aufmerksamkeit, Bestätigung, das nächste High. Sie erkenne heute ähnliche Muster bei vielen Süchtigen wieder, die sie treffe – dieses ständige Klammern an Menschen oder Substanzen. Der Wendepunkt kam für sie erst, als sie begriff, dass Nüchternheit nicht nur bedeute, etwas wegzulassen, sondern sich selbst wiederzufinden. Seitdem arbeitet sie intensiv an sich und ihrer emotionalen Stabilität.
Inzwischen hat es Paris geschafft: Die Musikerin feierte vor Kurzem sechs Jahre Nüchternheit. Durch den Verzicht auf Alkohol und Drogen hat sich ihr Leben komplett verändert. Ihr Fokus liege heute auf gesunden Beziehungen, Selbstfürsorge und einem stabilen Alltag, berichtet sie. Paris, die kürzlich bei der Fashion Week mit einem Gesichtstattoo überraschte, betont im Podcast zudem, wie dankbar sie dafür ist, wieder das Gefühl zu haben, sie selbst zu sein – ohne Filter, ohne Betäubung und ohne den Drang, eine innere Leere mit zerstörerischen Mitteln füllen zu müssen.






