Unter Wasser im Käfig: Sarah Connor kämpft erneut für Orcas
In einem Unterwasserkäfig eingesperrt und im Badeanzug – so zeigt sich Sarah Connor (45) auf einem neuen Kampagnenmotiv, das die Sängerin gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation PETA kürzlich veröffentlichte. Das aufrüttelnde Bild soll auf die Situation von Orcas und anderen Meeressäugern in Gefangenschaft aufmerksam machen. Mit der Aktion richten sich Sarah und PETA direkt an den deutschen Reiseanbieter TUI und fordern das Unternehmen auf, Marineparks mit gefangenen Meeressäugern aus ihren Urlaubsangeboten zu streichen. "TUI ist einer der letzten Reiseanbieter in Deutschland, die noch immer Zoos bewerben und finanziell unterstützen, in denen Orcas und andere Delfine gefangen gehalten werden", heißt es in einer Mitteilung.
In einem persönlichen Appell wendet sich die Sängerin direkt an den Reiseanbieter. "Es ist an der Zeit, damit Schluss zu machen", so Sarah. "Im Gegensatz zu den Behauptungen von Meeresparks wie 'SeaWorld' oder 'Loro Parque' sind die in den Meeres-Aquarien gefangenen Tiere nicht glücklich." Besonders emotional fügt sie hinzu: "Ich bitte Sie als Mutter von vier Kindern und Bürgerin dieses Landes inständig: Fördern Sie stattdessen Projekte, die das Ziel haben, die gefangenen Orcas in betreute Schutzgebiete im Meer zu überführen, wo sie selbstbestimmt und in Semi-Freiheit leben können." Die Unterwasseraufnahme, die Sarah hinter Gittern zeigt, steht sinnbildlich für das Leben der Meerestiere in Gefangenschaft.
Es ist nicht das erste Mal, dass Sarah so öffentlichkeitswirksam für den Schutz von Meeressäugern kämpft. Bereits im Oktober 2024 zwängte sie sich vor einem TUI-Reisebüro in Berlin in ein kleines Aquarium und hielt ein Schild mit der Aufschrift "Lasst mich frei!" in die Höhe. Die Sängerin, die nach eigenen Angaben bei ihrer Arbeit als Tierschützerin selbst mehrfach Zeuge von zwanghaften Verhaltensweisen eingesperrter Orcas und Delfine wurde, gründete 2024 gemeinsam mit Janek Andre die Iberian Orca Guardians Foundation. Die Stiftung widmet sich dem Schutz der stark vom Aussterben bedrohten Iberischen Orcas, die zwischen April und September in der Straße von Gibraltar leben.






