Kaum gestartet, schon ganz oben: "Gladiator II" auf Netflix
Auf der Kinoleinwand hat er bereits für Furore gesorgt, nun wiederholt "Gladiator II" seinen Triumphzug auf Netflix. Kaum auf der Streamingplattform verfügbar, stürmt die lang erwartete Fortsetzung des Monumentalfilms direkt auf Platz eins der Netflix-Charts. Im Mittelpunkt des Actionstreifens steht Lucius Verus Aurelius, gespielt von Paul Mescal (30), der mit seiner verborgenen Vergangenheit in die brutale Welt der Gladiatoren hineingezogen wird. Ridley Scott (88) übernahm erneut die Regie für das epische Historienabenteuer, das Jahrzehnte nach den Ereignissen des ersten Films spielt und ein Rom zeigt, das sich weit von seinen ursprünglichen Idealen entfernt hat.
Die Reaktionen der Zuschauer fallen dabei überwiegend begeistert aus. Auf Rotten Tomatoes kommt der Film auf eine Publikumswertung von 80 Prozent, von der Fachpresse gab es 70 Prozent. Viele Fans schwärmen besonders von den spektakulären Actionszenen und der Atmosphäre des Films. "Ich habe die Action in dem Film geliebt und ich war während des gesamten Films total gefesselt. Paul ist ein brillanter Schauspieler und hat die Rolle hervorragend gespielt", lobte ein Kritiker auf der Bewertungsplattform. Andere heben das visuelle Erlebnis hervor: "Es erobert vielleicht nicht die Herzen und Köpfe wie der erste Teil, aber das grandiose Spektakel ist ein Fest für die Sinne."
Mit dem ersten "Gladiator" aus dem Jahr 2000 schrieb Ridley Filmgeschichte. Russell Crowes (62) Darstellung des Generals Maximus Decimus Meridius gilt bis heute als ikonisch. Doch während Netflix-Zuschauer gerade reihenweise auf "Gladiator II" abfahren, zerlegte Russell den neuen Teil regelrecht. In einem Interview mit dem australischen Radiosender Triple J fand er harte Worte und nannte den Film "ein wirklich bedauerliches Beispiel" dafür, dass man nicht verstanden habe, was den ersten Teil ausmachte.






