Jill Bidens Memoiren: Ihre eisige Beziehung zu Melania Trump
Jill Biden (75) hat ihre Memoiren "View From the East Wing" veröffentlicht – und gibt darin sehr persönliche Einblicke in ihre Zeit im Weißen Haus. Das Buch handelt von ihren vier Jahren als First Lady, von Gesprächen mit ihrem Mann Joe Biden (83) über seine Kandidatur und von ihren Begegnungen mit Royals, Staatschefs und anderen First Ladys. Besonders viel Aufmerksamkeit zieht dabei das Kapitel über ihr Verhältnis zu Melania Trump (56) auf sich: Die Beziehung der beiden Frauen war offenbar von Beginn an alles andere als herzlich – und blieb es bis zuletzt.
Während Jill von einer engen Freundschaft mit Brigitte Macron (73) schwärmt und auch Prinzessin Kate (44), der sie einen überraschenden Rat gab, als "sofort sympathisch" und "sehr geerdet" beschreibt, verliert sie über Melania eher nüchterne Worte – und zeichnet das Bild eines durch Distanz geprägten Verhältnisses. Den traditionellen Einladungs-Tee für die neue First Lady nach Joes Wahlsieg 2020 gab es nie – Melania lud Jill schlicht nicht ein. Vier Jahre später, nach der Niederlage der Demokraten, war es Melania, die eine entsprechende Einladung von Jill ablehnte. "Wir trafen uns kurz bei beiden Carter-Beerdigungen", schreibt Jill – ansonsten blieb der Kontakt jedoch auf ein Minimum beschränkt. Einen persönlichen Anruf tätigte sie dennoch: nach dem Attentatsversuch auf Donald Trump (79) im Juli 2024. "Ich rief Melania an und sagte ihr, dass ich an sie und Barron denke. Sie war höflich und beherrscht wie immer. Sie sagte, es gehe ihnen 'gut', und dankte mir für den Anruf", schildert Jill die kurze Unterhaltung.
Den wohl unangenehmsten gemeinsamen Moment der beiden Frauen beschreibt Jill beim Weg zu Donalds zweiter Amtseinführung im Januar 2025. Auf der Fahrt in der Limousine zur Zeremonie habe Melania immer wieder versucht, das Gespräch aufs Wetter zu lenken. Als Jill nach Melanias Vater fragte – Melanias Mutter war kurz zuvor gestorben –, antwortete diese knapp, ihr Vater sei wohlauf. Jill vermutet, dass die Spannungen im Zusammenhang mit der Razzia auf Mar-a-Lago im Jahr 2022 stehen könnten. Klar ist: Freundinnen werden beide Frauen in diesem Leben wohl nicht mehr.







