Tochter weggegeben? Hayden Panettiere wehrt sich
Hayden Panettiere (36) hat sich in einem Interview mit Fox News Digital gegen Vorwürfe gewehrt, sie habe ihre Tochter Kaya einfach weggegeben. In ihren Memoiren "This Is Me: A Reckoning" schildert die Schauspielerin, warum sie dem Ex-Verlobten Wladimir Klitschko (50) das alleinige Sorgerecht für die heute 11-jährige Kaya überließ. Kaya lebt seit 2018 bei ihrem Vater, und Hayden beschreibt diese Entscheidung als die herzzerreißendste Erfahrung ihres Lebens. "Ich habe versucht, mich zu betäuben", gesteht die 36-Jährige. "Es war sehr schwer, den Schmerz, den emotionalen Schmerz, zu verarbeiten. Aber man setzt irgendwie einen Fuß vor den anderen."
In dem Buch beschreibt Hayden, wie sie nach einer lebensbedrohlichen Geburt mit einer schweren postpartalen Depression zu kämpfen hatte – und zunehmend Alkohol als Ausweg nutzte. Als Kaya vier Monate alt war, begab sie sich zum ersten Mal in Behandlung. 2018 legte ihr Wladimir schließlich Papiere vor, mit denen er das alleinige Sorgerecht forderte. Hayden entschied sich letztlich, die Regelung nicht anzufechten. "Als ich sie in ihrer Umgebung dort drüben in Europa sah und das Unterstützungssystem, das sie hatte, sagte ich mir: Wenn ich kämpfe, wenn ich darum streite, wird das mein Kind dauerhaft schädigen", erklärte sie. Berichte, die suggerierten, sie habe ihre Tochter einfach aufgegeben, hätten sie tief getroffen. "Ich war am Boden. Es ist nicht so, dass ich für die Meinung anderer lebe, aber ich bin auch ein Mensch. Jeder möchte verstanden werden."
Trotz der räumlichen Trennung betont Hayden, dass ihre Bindung zu Kaya nach wie vor sehr eng ist. Sie reise oft nach Europa und halte über Videogespräche regelmäßig Kontakt. Mit Wladimir habe sie außerdem eine Übereinkunft getroffen: "Wir haben uns gegenseitig das Versprechen gegeben, nie ein schlechtes Wort übereinander vor unserem Kind zu sagen. Das ist etwas, mit dem ich selbst aufgewachsen bin. Und wir haben daran festgehalten." Bereits bei einer Podiumsdiskussion zu ihren Memoiren in West Hollywood hatte sich die Schauspielerin öffentlich zu dem Sorgerechtsthema geäußert und dabei erklärt, sie sei damals aufgrund ihrer Suchtprobleme und der postpartalen Depression außerstande gewesen, Kaya großzuziehen. Heute geht es ihr nach eigenen Worten gut. "Ich fühle mich mit mir selbst verbunden", sagte sie gegenüber Fox News Digital. "Ich fühle mich mehr mit mir selbst verbunden als je zuvor."











