Fußballer Christian Eriksen kollabiert erneut auf Spielfeld
Beim Freundschaftsspiel zwischen der Ukraine und Dänemark ist am Sonntag ein Schockmoment eingetreten: Dänemark-Kapitän Christian Eriksen (34) kollabierte erneut auf dem Spielfeld. Der Mittelfeldspieler griff sich kurz vor dem Zusammenbruch an die Brust und ging dann in Odense, der drittgrößten Stadt Dänemarks, zu Boden. Sofort eilten Sanitäter auf den Platz, die Partie wurde umgehend unterbrochen. Nach dem Vorfall meldete der dänische Fußballverband auf X beruhigend, dass der Sportler "den Umständen entsprechend gut" gehe – das Spiel wurde abgebrochen.
Teamdoktor Morten Boesen gab bekannt, dass der Profi kurzzeitig das Bewusstsein verloren hatte, kurz danach aber wieder ansprechbar war. Besonders wichtig: Der implantierte Herzschrittmacher des Kickers reagierte laut Boesen genau so, wie er sollte. "Christian geht es gut und er hat mich gebeten, dem Team seinen Gruß auszurichten und ihnen zu sagen, dass es ihm gut geht. Der Herzschrittmacher reagierte, wie er sollte", so der Mediziner. Christian konnte das Feld sogar selbst verlassen. Im Krankenhaus folgten anschließend Untersuchungen, um die genaue Ursache des Vorfalls zu klären.
Für Christian ist es nicht das erste Mal, dass er auf dem Spielfeld zusammenbricht. Am 12. Juni 2021 erlitt er beim EM-Spiel gegen Finnland einen Herzstillstand und musste vor den Augen der ganzen Fußballwelt auf dem Rasen reanimiert werden. Als lebensrettende Maßnahme wurde ihm daraufhin ein implantierbarer Defibrillator eingesetzt. Mit diesem Gerät gelang ihm eine bemerkenswerte Rückkehr in den Profifußball – er spielte unter anderem für Manchester United und lief zuletzt auch bei der EM 2024 für die dänische Nationalmannschaft auf.







