Epstein-Skandal: Sarah Ferguson will unter dem Radar bleiben
Sarah Ferguson (66) hält sich derzeit bewusst bedeckt und meidet die Öffentlichkeit. Das berichtet das Magazin People unter Berufung auf einen Freund der 66-Jährigen. Zuletzt wurde die frühere Duchess of York im April in den österreichischen Bergen von Fotografen erwischt – seitdem hat sie sich vollständig aus dem Rampenlicht zurückgezogen. Der Grund dafür ist die anhaltende Diskussion um ihre früheren Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66). Dem Bericht zufolge lebt Ferguson derzeit im Ausland und ist noch nicht nach Großbritannien zurückgekehrt. Den Kontakt zu ihrer Familie hält sie aber aufrecht: "Sarah hält sich bedeckt. Sie steht in Kontakt mit ihren Töchtern und wartet auf die Neuigkeiten rund um Eugenies Baby", so der Freund gegenüber People.
Dass ihre Tochter Prinzessin Eugenie ihr drittes Kind erwartet, ist eine freudige Nachricht inmitten all der negativen Schlagzeilen. Die 66-Jährige ist derzeit noch auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Nachdem ihr Ex-Mann Prinz Andrew (66) seine Titel verloren hatte und das Royal Lodge in Windsor räumen musste, musste auch Ferguson die Unterkunft aufgeben, die sie trotz ihrer Scheidung fast 20 Jahre lang mit Andrew geteilt hatte. Eigentlich wollte sie in der Nähe von Windsor eine neue Bleibe finden – bisher ist das jedoch noch nicht geschehen. Andrew selbst lebt inzwischen auf einem Anwesen des Königs in Sandringham in Norfolk. Er war im Februar als erster Royal der modernen Geschichte verhaftet worden und wird beschuldigt, während seiner Zeit als britischer Handelsbeauftragter vertrauliche Informationen an Epstein weitergegeben zu haben. Angeklagt wurde er bislang nicht.
Ferguson selbst wird keinerlei Fehlverhalten vorgeworfen. Dennoch hat das Epstein-Umfeld ihr öffentliches Leben stark verändert. Lange war sie eine der bekanntesten Persönlichkeiten des britischen Showbusiness: Nach einer turbulenten Scheidung hatte sie sich neu erfunden – als Autorin romantischer Romane, als TV-Persönlichkeit und als Podcasterin. Doch das alles geriet ins Wanken, als im Zuge der Veröffentlichung von Dokumenten durch das US-Justizministerium ihre Verbindungen zu Epstein bekannt wurden. Wie ein Insider zuvor gegenüber People erklärte, habe Sarah "nie um eine Unterkunft oder irgendeine Versorgung für sich selbst gebeten" und wolle weiterhin "ein eigenständiges Leben führen". Ihren Töchtern Beatrice und Eugenie geht es finanziell derweil gut – ihr Lebensunterhalt ist unabhängig von den Turbulenzen rund um ihre Eltern gesichert.












