

Wellness-Trend mit Folgen: Harry Enfield hört kaum noch
Ein Gesundheitstrend hat für Harry Enfield (65) ernste Folgen. Der britische Komiker, bekannt für seine TV-Figuren wie Kevin the Teenager, schwimmt seit Jahren täglich in den eiskalten Highgate Ponds in Nordlondon – und hat dafür nun einen hohen Preis gezahlt. Der 65-Jährige leidet an Schwerhörigkeit und bekam bei einem Arztbesuch eine alarmierende Diagnose: In seinen Gehörgängen sind zusätzliche Knochen gewachsen. "Ich bin taub, teilweise taub", erklärte er jetzt im Podcast "Off Menu" und weiter: "Und weil ich in den Highgate Ponds schwimme, habe ich Stalaktiten in meinen Ohren."
Der Arztbesuch hatte ursprünglich einem ganz anderen Zweck gedient: Harry wollte sich Hörgeräte anpassen lassen. Doch die Mediziner stellten dabei die überraschende Diagnose fest: "Sie sagten: 'Nein, Sie haben große Knochen – Stalaktiten –, die in Ihren Ohren gewachsen sind. Schwimmen Sie viel in Süßwasser?' Ich sagte: 'Nun, ja.' Sie sagten: 'Ah, das ist es dann.'" Eine Operation wäre zwar möglich, doch die schreckt ihn ab. "Man kann sie abschneiden lassen, aber das ist sehr schmerzhaft und dauert sehr lange. Ich höre lieber nicht, was Sie sagen", scherzte er im Podcast.
Der Zustand, unter dem Harry leidet, heißt Exostose – im Volksmund auch "Surferohr" genannt. Es entsteht, wenn der Gehörgang wiederholt Kälte und Wind ausgesetzt wird, was den Körper dazu veranlasst, neues Knochengewebe zu bilden. Mit dem Kaltwasserschwimmen befindet sich der Komiker, der seinen endgültigen Durchbruch ab 1986 durch seine Auftritte in der populären Sketch-Show "Saturday Live" feierte, in prominenter Gesellschaft: Auch der beliebte Popstar Harry Styles (32) und Schauspieler Jamie Dornan (44) haben sich öffentlich als Fans dieser Wellness-Praxis gezeigt.








