Wegen ihres Looks: Mara Wilson verzichtet auf ein Comeback
Als Kind war Mara Wilson (38) ein echter Hollywoodstar – doch von einer Rückkehr ins Filmgeschäft hält die heute 38-Jährige herzlich wenig. Im Gespräch mit dem Magazin People blickt sie auf ihre Karriere zurück und erklärt, warum sie der großen Leinwand den Rücken gekehrt hat. Der Grund dafür ist deutlich: Um Hollywoods Idealbild zu entsprechen, müsste sie sich nach eigenen Worten "sehr verändern" – und genau daran habe sie kein Interesse. "Es gibt nicht immer Rollen für Frauen meines Alters, meines Aussehens und meiner demografischen Merkmale", erklärt sie. Stattdessen hat sie ihre Leidenschaft in einer ganz anderen Ecke der Unterhaltungsbranche gefunden: Sie spricht Hörbücher, arbeitet in Podcasts und Webserien und hat inzwischen bereits rund 70 Bücher vertont.
Was Mara an ihrer aktuellen Arbeit besonders schätzt, ist die Freiheit, die ihr das Sprechen bietet. "Hörbücher und Synchronsprechen sind für mich Bereiche, in denen man alles sein kann. Ich habe Kriminelle gesprochen, ich habe eine Nonne gesprochen, ich habe Tinkerbell gesprochen", erzählt sie. Außerdem betont sie: "Für mich fühlt es sich an wie Theater, weil es nicht so wörtlich ist wie in einem Film." Ihre "erste Liebe" sei ohnehin immer das Geschichtenerzählen gewesen. Aktuell ist sie als Sprecherin in Katherine Applegates Buch "Wombat Waiting" zu hören – eine Zusammenarbeit, die sie sich schon lange gewünscht hatte.
Mara, die kürzlich vor KI warnte, wurde in den 1990er-Jahren durch Kinderfilmklassiker bekannt. In "Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen" spielte sie an der Seite von Robin Williams (†63), in "Das Wunder von Manhattan" folgte der nächste Erfolg. Ihren wohl bekanntesten Auftritt hatte sie als Titelheldin in "Matilda" – eine Rolle, die ihr heute besonders am Herzen liegt. Die Figur habe schließlich auch im Lesen von Büchern Trost gefunden. Nach "Thomas, die fantastische Lokomotive" im Jahr 2000 zog sie sich weitgehend aus dem Filmgeschäft zurück und stand erst 15 Jahre später wieder vor der Kamera. Seitdem hat sie ihren Platz fernab von Hollywood gefunden.










