Zusammenbruch 2022: War Prinzessin Bajrakitiyabha hirntot?

Zusammenbruch 2022: War Prinzessin Bajrakitiyabha hirntot?

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 2 min
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Was in der Nacht des 14. Dezember 2022 wirklich mit Prinzessin Bajrakitiyabha Mahidol (47) passierte, ist bis heute von Geheimnissen umhüllt. Bekannt ist: Die damals 43-jährige Tochter von König Maha Vajiralongkorn trainierte gegen 18:20 Uhr mit ihren Hunden auf einem Militärgelände in der Provinz Nakhon Ratchasima, rund 260 Kilometer nordöstlich von Bangkok. Während eines Laufs brach die Prinzessin plötzlich zusammen. Ihre persönliche Krankenschwester war nicht in der Lage, sie wiederzubeleben. Stattdessen versuchte ein Soldat auf dem Weg ins nächste Krankenhaus über eine Stunde lang, sie zu reanimieren.

Der modernste Rettungshubschrauber Thailands brachte die Prinzessin schließlich am Morgen des 15. Dezember in eine Spezialklinik nach Bangkok. Dabei soll sie bereits an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen gewesen sein. Palastinsider berichteten laut Informationen der Bild-Zeitung später, dass Bajrakitiyabha zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens neun Stunden keine Gehirnfunktion mehr hatte. Der Palast hingegen gab sich in seiner offiziellen Mitteilung zunächst beschwichtigend: Die Prinzessin habe aufgrund einer Herzerkrankung das Bewusstsein verloren, ihr Zustand habe sich jedoch stabilisiert. Dass sie bereits zu diesem Zeitpunkt nur noch von Maschinen am Leben gehalten wurde, erwähnte der Palast nicht. Insider berichteten zudem, dass der Hirntod der Prinzessin bereits am 19. Dezember 2022 festgestellt worden sein soll.

In den Folgejahren hielt der thailändische Palast Informationen über den Gesundheitszustand der Prinzessin weitgehend zurück. Erst 2025 wurden Details über schwere Infektionen, den Einsatz künstlicher Lungen- und Nierenunterstützung sowie eine schwere Darmentzündung bekannt. Im Mai 2026 geriet eine erneute Infektion außer Kontrolle, mehrere Organe versagten. Bajrakitiyabha erlag ihrem Leiden schließlich im Alter von 47 Jahren im Chulalongkorn-Krankenhaus in Bangkok. Sie galt als eine der angesehensten Persönlichkeiten im Königshaus und war als Juristin mit Doktorgrad der Universität Cornell ausgebildet. Gerade weil die Prinzessin sich großer Beliebtheit erfreute, löste ihr Schicksal im Land große Anteilnahme aus – und die Spekulationen über die wahren Umstände ihres Zusammenbruchs rissen bis heute nicht ab.

Prinzessin Bajrakitiyabha Mahidol bei der UN-Generalversammlung in New York, Juni 2017
Imago
Prinzessin Bajrakitiyabha Mahidol bei der UN-Generalversammlung in New York, Juni 2017
König Maha Vajiralongkorn, Königin Suthida (rechts) und Prinzessin Bajrakitiyabha (links) grüßen das Publikum am Grand Palace in Bangkok
Getty Images
König Maha Vajiralongkorn, Königin Suthida (rechts) und Prinzessin Bajrakitiyabha (links) grüßen das Publikum am Grand Palace in Bangkok
Prinzessin Bajrakitiyabha, Thailändische Prinzessin
Getty Images
Prinzessin Bajrakitiyabha, Thailändische Prinzessin
Insider vs. offizielle Darstellung: Wem glaubt ihr bei der Frage nach einem möglichen frühen Hirntod der Prinzessin eher?