Joelina Drews erteilt Ballermann-Musik eine klare Absage
Joelina Drews (30) hat klargestellt, dass sie sich nicht in der Ballermann-Musikszene sieht – und damit eine deutliche Absage an das musikalische Erbe ihres Vaters erteilt. Im Gespräch mit Schlager.de machte die Sängerin unmissverständlich klar, dass sie zwar eine tiefe Verbundenheit zur Insel Mallorca hat, der typische Partysound des Ballermanns jedoch nicht zu ihr passt. Stattdessen setzt sie lieber auf emotionale Inhalte und persönliche Botschaften in ihrer Musik. Demnächst will sie mit ihrer neuen Single "Durch und durch" ihren eigenen musikalischen Weg weiter festigen.
Im Interview erklärt Joelina sehr genau, was sie an der Partyszene liebt – und wo für sie persönlich die Grenze verläuft. "Ich liebe Mallorca", stellt sie klar. Doch noch wichtiger sei ihr, ihre stimmlichen Fähigkeiten zu zeigen und Songs zu schreiben, die für sie selbst eine Bedeutung haben. "Ich liebe es, dass meine Texte einen Sinngehalt haben. Ich möchte, dass Leute bei meiner Musik etwas fühlen. Und sie sollen sich darin wiederfinden", sagt sie. Bei klassischer Ballermann-Musik sei das ihrer Meinung nach deutlich schwieriger: "Das ist 'Feel-good-Musik', zu der man feiern kann. Ich verstehe das Phänomen auch total, aber aktuell ist es nicht das, was ich fühle und was zu mir passt."
Dass Joelina sich musikalisch von ihrem Vater Jürgen Drews (81) abgrenzt, ist keine neue Haltung. Schon zu Beginn ihrer Karriere, die 2011 mit dem Song "Trendsetter" startete, wollte sie bewusst einen anderen Weg einschlagen. Auch im Alltag hat sich einiges verändert: Seit knapp zwei Jahren wohnen Jürgen und seine Frau Ramona (52) gemeinsam mit Joelina und ihrem Partner Adrian in München unter einem Dach – die räumliche Nähe bringt der Familie trotz aller musikalischen Unterschiede mehr gemeinsame Zeit und intensivere Begegnungen.











