

Bekifft: Für Brad Pitt endete diese Premiere fast im Fiasko
Lange bevor "Fight Club" zum Kultklassiker avancierte, stand Brad Pitt (62) zusammen mit seinem Co-Star Edward Norton (56) vor einer denkwürdigen Premiere – und die beiden ahnten schon vorher, dass es kein leichter Abend werden würde. Jetzt packt Edward Norton im Podcast "Fly on the Wall" mit Dana Carvey (71) und David Spade (61) über die Vorführung beim Filmfestival in Venedig aus. Bevor der Film 1999 dem Festivalpublikum gezeigt wurde, zog Brad seinen Kollegen zur Seite und fragte ihn, wie er die Reaktionen einschätze. Nortons Antwort war wenig optimistisch: "Ich glaube nicht, dass das gut laufen wird." Brad stimmte sofort zu – und unterbreitete einen ungewöhnlichen Vorschlag: "Dann lass uns high werden."
Gesagt, getan: Brad war mit einem Privatjet angereist und hatte offenbar einen großen Joint im Gepäck. Hinter dem Hotel rauchten die beiden Schauspieler gemeinsam, bevor sie sich der Premiere stellten. Der Abend verlief dann tatsächlich so schlecht, wie befürchtet: Zuschauer verließen während der Vorführung den Saal, und am Ende wurde der Film sogar ausgebuht. Besonders bewegt zeigte sich Brad kurz nach dem Ende des Films, als er sich im dunklen Kinosaal zu Norton umwandte und sagte: "Ich glaube, das ist der beste Film, in dem ich jemals mitspielen werde."
Diese Geschichte klingt heute beinahe unvorstellbar, denn "Fight Club" gilt längst als eines der prägendsten Werke der Neunziger und als Meisterwerk von Regisseur David Fincher (64). Zum Kinostart enttäuschte der Film jedoch an den Kinokassen und spaltete Kritiker und Publikum gleichermaßen. Erst durch Heimkino-Veröffentlichungen und Mundpropaganda entwickelte sich der Film über die Jahre zu dem gefeierten Kultphänomen, als das er heute bekannt ist.










