Jesse Eisenberg sagte Zuckerberg-Comeback überraschend ab

Jesse Eisenberg sagte Zuckerberg-Comeback überraschend ab

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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Jesse Eisenberg (42) sorgt mit einem klaren Nein für Schlagzeilen: Der Schauspieler hat das Angebot von Aaron Sorkin (65) ausgeschlagen, noch einmal in die Rolle von Mark Zuckerberg (42) zu schlüpfen. Aaron arbeitet aktuell an einer Fortsetzung des Oscar-Hits "The Social Network", die den Titel "The Social Reckoning" tragen soll. Gegenüber Variety erzählte Jesse bei der Premiere von "Minions & Monsters" in Los Angeles, dass sich seine Absage beinahe wie ein Affront gegen ein ganzes Land angefühlt habe. "Wenn du etwas mit Aaron nicht machst, fühlt es sich fast so an, als würdest du Amerika im Stich lassen", beschrieb der Star das Gespräch mit dem Drehbuchautor.

Trotz dieser scherzhaften Formulierung ließ Jesse keinen Zweifel daran, dass seine Entscheidung endgültig ist. Er habe mit Aaron mehrere Tage lang über das Projekt gesprochen und empfinde es als Ehre, überhaupt mit ihm im Austausch zu sein, schwärmte er. Doch am Ende habe er für sich entschieden, sich in andere Richtungen zu entwickeln. "Ich will nicht mit dieser Figur verbunden sein", betonte Jesse. Gleichzeitig stellte der 42-Jährige klar, dass seine Absage keinerlei Kritik an dem neuen Film sei: Er sei überzeugt, dass das Projekt wunderbar werde. Statt Jesse wird nun Jeremy Strong (47) als Mark vor der Kamera stehen. Der "Succession"-Star lobte laut Entertainment Weekly das Drehbuch als "eines der großartigsten, die ich je gelesen habe" und stellte klar, dass seine Version der Figur nichts mit der früheren Interpretation von Jesse zu tun haben werde. Aaron übernimmt bei "The Social Reckoning" neben dem Drehbuch diesmal auch selbst die Regie.

Jesse war mit "The Social Network" im Jahr 2010 weltweit berühmt geworden, als er den damals noch jungen Facebook-Gründer verkörperte. In den Jahren nach dem Kinohit betonte der Regisseur immer wieder, dass er die reale Person kaum verfolge. Im Interview erklärte er nun erneut, dass es sich für ihn seltsam anfühle, mit jemandem assoziiert zu werden, dessen Handlungen von vielen kritisch gesehen werden. "Es ist ja nicht so, dass ich gegen einen großartigen Golfer gespielt hätte und die Leute mich jetzt für einen großartigen Golfer halten; es ist dieser Typ, der Dinge tut, die problematisch sind", so Jesse. Mark selbst ist mittlerweile dreifacher Vater und steht weiterhin an der Spitze von Meta, während Jesse seine Karriere bewusst breit aufstellt und neben dem Schauspiel auch als Autor und Filmemacher aktiv ist.

Schauspieler Jesse Eisenberg, 2019
Hannes Magerstaedt/Getty Images
Schauspieler Jesse Eisenberg, 2019
Justin Timberlake und Jesse Eisenberg in "The Social Network"
Imago
Justin Timberlake und Jesse Eisenberg in "The Social Network"
Priscilla Chan und Mark Zuckerberg, Januar 2025
Instagram / zuck
Priscilla Chan und Mark Zuckerberg, Januar 2025
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