Nach ZDF-Auftritt: Ist Ikkimel bald bei "Bares für Rares"?
Der Auftritt der Berliner Rapperin Ikkimel (29) im "ZDF-Morgenmagazin" beschäftigt weiterhin die sozialen Netzwerke – diesmal aus einer völlig anderen Richtung. Unter einem Instagram-Beitrag des Radiosenders N-Joy, der Ausschnitte des TV-Auftritts zeigt, meldete sich niemand Geringeres als die ZDF-Trödelshow Bares für Rares zu Wort. Mit der Frage "Wann kommt Ikkimel zu 'Bares für Rares'?" sorgte der offizielle Account der Sendung für reichlich Erheiterung bei den Nutzerinnen und Nutzern. Der Kommentar traf offenbar einen Nerv, denn er brachte es innerhalb kurzer Zeit auf mehr als 200 Likes. Auch N-Joy selbst reagierte begeistert auf den Vorschlag und schrieb kurzerhand: "Bitte macht das!"
Ikkimel gilt seit einiger Zeit als eine der umstrittensten, aber auch erfolgreichsten Figuren der deutschen Musikszene. Ihre Anhängerschaft feiert sie für ihre kompromisslose Attitüde, ihre expliziten Texte und ihren offenen Umgang mit Sexualität als feministisches Statement. Kritiker werfen ihr dagegen vor, gezielt zu provozieren und dabei Grenzen zu überschreiten. Genau diese Polarisierung dürfte auch hinter dem "Bares für Rares"-Kommentar stecken: Die Vorstellung, die schrille Rap-Künstlerin könnte in der beschaulichen ZDF-Trödelshow mit einem Schatz aus ihrem Keller auftauchen, wirkt für viele wie ein bewusster Kontrastwitz. Ob es sich bei der Anfrage tatsächlich um mehr als einen humorvollen Social-Media-Gag handelt, bleibt abzuwarten.
Mit ihrer jüngsten Live-Performance im "Morgenmagazin" sorgte Ikkimel (bürgerlich Melina Strauß) jedenfalls für sichtlich gemischte Reaktionen im Studio. Die 29-jährige Musikerin präsentierte passend zur Fußball-Weltmeisterschaft ihren Song "Fußballmänner", der Fußballklischees mit expliziten sexuellen Anspielungen verknüpft. "Fußballmänner, alles Penner. Bierbauch, Bratwurst, leckerschmecker" sowie "Lattenkracher, Mertesacker, Tiki-Taka in 'nem Tanga", sang sie. Während der Darbietung wanderten immer wieder Blicke aus dem Publikum zur Seite, mehrere Zuschauerinnen und Zuschauer wirkten sichtlich unwohl. Besonders eine Szene, in der Ikkimel einen Zuschauer direkt ansang, sorgte für betretenes Schweigen und verlegenes Lachen. Moderator Andreas Wunn fühlte sich im Anschluss sogar genötigt, sich beim Publikum für die provokante Performance zu entschuldigen, betonte aber gleichzeitig, dass es sich um bewusste künstlerische Provokation handle, die vor allem bei jüngeren Generationen gut ankomme.













