

"Bares für Rares": Trotz Makel wollen Schwestern 2.800 Euro
Sabine und Brigitte erfüllen bei Bares für Rares einen besonderen letzten Wunsch ihrer verstorbenen Mutter: Die beiden Schwestern aus München bringen ein eindrucksvolles Gemälde ins Pulheimer Walzwerk bei Köln, um es dort von Horst Lichter (64) und seinem Experten-Team bewerten zu lassen. Der Moderator ist sofort hin und weg von der warmen Spanien-Szenerie auf dem Bild. "Oh, das ist aber schön warm, da sucht man den Schatten!", schwärmt Horst im ZDF-Trödelformat. Doch die Idylle bekommt einen Dämpfer, als Kunstkenner Colmar Schulte-Goltz (53) einen heftigen Makel entdeckt – und das mitten im Motiv. Trotzdem rufen Sabine und Brigitte selbstbewusst 2.800 Euro als Wunschpreis auf.
Trotz des Defekts erkannte Colmar das Potenzial des Gemäldes. Das Werk zeigt eine Osterprozession vor der Kulisse der Alhambra von Granada und stammt vom Berliner Künstler John Gleich. Der Experte schätzte den Wert auf 2.400 bis 2.800 Euro – eine Summe, die selbst Horst überraschte: "Wow, ich hätte nicht gedacht, dass der so teuer ist." Im Händlerraum zeigte sich Wolfgang Pauritsch begeistert und eröffnete die Auktion mit 800 Euro. Sarah Schreiber stieg ebenfalls ins Bietgefecht ein und nach einem Duell zwischen den beiden Händlern sicherte sie sich das Werk schließlich für 2.000 Euro.
Damit blieb der Verkauf zwar klar unter der Expertise, doch Sabine und Brigitte zeigten sich trotzdem vollkommen zufrieden mit dem Deal. Genau das passte auch zu der Geschichte hinter dem Bild: Für die Schwestern stand nicht nur der Preis im Mittelpunkt, sondern auch der Wunsch ihrer Mutter, das Werk in gute Hände zu geben. "Bares für Rares" mit dem beliebten Moderator Horst gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Formaten im ZDF und lebt immer wieder von solchen persönlichen Geschichten, bei denen nicht nur der Sachwert, sondern auch die Erinnerung an Familienmitglieder eine große Rolle spielt.










