Darum meidet Serkan Yavuz Reality-Podcasts ganz bewusst
Serkan Yavuz (33) zieht jetzt eine knallharte Grenze: In Reality-Podcasts wie "Blitzlichtgewitter" wird man den Realitystar so schnell nicht hören. In einer neuen Folge seines eigenen Formats "unREAL" verrät Serkan, dass er von Fans gefragt wurde, ob er nicht mal in einem der beliebten Trash-Podcasts auftauchen will – doch seine Antwort ist eindeutig: "Nein". "Ich bin jemand, ich lehne alle Interview-Anfragen ab", stellt der Influencer in dem Podcast klar und macht deutlich, warum er diese Bühne komplett meidet. Statt fremde Mikrofone zu nutzen, setzt der TV-Bekannte nämlich konsequent auf seine eigenen Kanäle.
Im Gespräch holt Serkan ausführlich aus und erklärt, was ihn an dem Podcast-Hype der Realityszene so sehr stört. Er habe bereits alles, was er brauche: Kamera, Mikrofon, eine treue Community – und damit die volle Kontrolle über seine Inhalte. In fremden Formaten habe er hingegen das Gefühl, dass seine Aussagen schnell verdreht werden könnten: Es gehe dort vielen nur um möglichst viele Klicks, nicht darum, was wirklich passiert sei. Besonders stört ihn, dass aus seiner Sicht ständig neue Mini-Versionen einer Geschichte entstehen, wenn verschiedene "Creator, Reactor oder YouTube-Volldeppen" sie aufgreifen. Er betont: "Ich setze mich doch nicht irgendwo hin, wo ich später mehr Probleme habe, als ich vorher hatte." Nur wenn ein Projekt ihm die Möglichkeit gebe, völlig frei zu sprechen und seine Worte nicht zurechtgeschnitten würden, könne er sich eine Teilnahme vorstellen.
Vor rund drei Wochen hatte Serkan in "unREAL" schon gezeigt, dass er nicht nur über Reality-Drama spricht, sondern auch über seine ganz persönlichen Abgründe. Er erinnerte sich daran, wie er als Kind mit seiner Familie in einer kalten Wohnung saß und warmes Essen keine Selbstverständlichkeit war. Genau das, erklärte er, treibe ihn bis heute an: immer weiter, immer mehr, damit seine Liebsten so etwas nie wieder erleben müssen. Und obwohl er längst finanziell sicherer dastehe, habe ihn die Angst vor Verlusten trotzdem begleitet. Seit der Geburt seiner Töchter Nova und Valea sei dieses Gefühl sogar noch stärker geworden.








