Show abgesagt: Yungblud kämpft mit psychischer Gesundheit
Yungblud (28) hat seinen Auftritt beim Cowboys Music Festival im kanadischen Calgary abgesagt. Eigentlich sollte der Brite dort an diesem Wochenende auf der Bühne stehen, doch der Musiker hat sich stattdessen für eine bewusste Auszeit entschieden. In einem Statement, das der Mirror veröffentlichte, schrieb er an seine kanadischen Fans: "Ich befinde mich gerade in einer Phase, in der ich an mir arbeite und mir zu Hause in Großbritannien eine Auszeit nehme. Ich nehme das extrem ernst und stelle mich den Dingen direkt, damit langfristig alles besser wird. Ich werde all das nie als selbstverständlich ansehen, und ich werde euch alle bald sehen. Ich liebe euch alle." Sein Management ergänzte in einem eigenen Statement, dass es sich dabei um keine leichte Entscheidung gehandelt habe. Alle weiteren geplanten Shows sollen demnach aber planmäßig stattfinden.
Auch die Festivalorganisatoren meldeten sich laut dem Portal zu Wort und richteten dem Musiker, der mit bürgerlichem Namen Dominic Harrison heißt, herzliche Genesungswünsche aus: "Unsere Gedanken sind bei Dom (Yungblud). Wir schicken ihm all unsere Liebe und Unterstützung und wünschen ihm in dieser Zeit nur das Beste. Wir möchten, dass er weiß und spürt, wie viel echte Liebe er hier in Kanada erhält." Zahlreiche Fans fluteten die Kommentare unter dem Post mit aufbauenden Nachrichten. "Dom, ich hoffe, du bekommst die Ruhe, die du brauchst. Ich bin froh, dass du auf dich aufpasst", schrieb einer. Ein anderer kommentierte: "Pass auf dich auf, iss, ruh dich aus und komm stärker zurück."
Die Absage kommt nur wenige Tage, nachdem Yungblud beim Bludfest-Festival in Tschechien auf der Bühne in Tränen ausgebrochen war. Ein Clip des Moments verbreitete sich im Netz. Anschließend teilte er auf Instagram mit, dass er sich 20 Minuten nach der Show den aufgestauten Druck und die Erschöpfung von der Seele weinte - unter anderem weil er als "Industry Plant" bezeichnet worden war. Bereits im März hatte er gegenüber Mirror offen über seine Vergangenheit gesprochen: "Es hat mich zehn Jahre gekostet, herauszufinden, wer ich bin - einschließlich sechs Jahren, in denen das Label und die Presse mich in der Luft zerrissen haben. Das hat mich sehr belastet - ich hatte Probleme mit Alkohol und Essen. Dunkle Beziehungen."










