Nach KI-Foto von Esther Sedlaczek reagiert die "Sportschau"
Ein KI-generiertes Foto sorgt rund um die Fußball-WM 2026 für Empörung im Netz: Der Instagram-Account einer Sportseite veröffentlichte ein Bild von ARD-Moderatorin Esther Sedlaczek (40) und Bastian Schweinsteiger (41), auf dem Esther per Bildbearbeitung eine XXL-Oberweite verpasst wurde. Influencerin Louisa Dellert teilte den Beitrag auf Instagram und kommentierte ihn mit den Worten: "Stell dir vor, du bist Sportmoderatorin und sprichst über Fußball und Männer wollen einfach nur größere Brüste sehen." Neben Esther und Bastian, die bei dem Turnier gemeinsam für die ARD berichten, kursierten auf Social Media zwar auch harmlose Memes der beiden – doch dieses Bild stieß auf massiven Protest.
Das Sportschau-Team meldete sich unter Louisas Post zu Wort und zeigte sich fassungslos: "Mega gut, dass du das aufgegriffen hast. Echt krass, dass so was 2026 immer noch Anklang findet." Auch Moderatorin Annika Lau (47) schrieb in den Kommentaren: "Unfassbar! Esther ist perfekt – so wie sie ist. Warum bearbeiten? Wann sind wir endlich genug?" Eine weitere Nutzerin formulierte ihre Kritik grundsätzlicher und schrieb, das Wort "Männerfantasien" fühle sich für das, was hier passiert sei, "sogar fast zu weich" an: "KI wirkt grad eher wie ein Vergrößerungsglas für das Problem, das zu lange existiert." Gefordert wurde in den Kommentaren unter anderem auch, dass "Modifizierungen von Körpern bei KI verboten werden – in jeglicher Art". Esther selbst hat sich zu dem Foto bisher nicht geäußert.
Die Moderatorin ist seit 2010 im Sportfernsehen tätig – damals kam sie über ein Casting zu Sky. Inzwischen ist sie aus der ARD-"Sportschau" nicht mehr wegzudenken. Privat ist Esther mit einem Mann verheiratet, der nicht im Rampenlicht steht. Zusammen haben die beiden drei Kinder. Ihr Vater, "Morden im Norden"-Darsteller Sven Martinek (62), plauderte gegenüber Bunte einst über seine Tochter in ihrer Rolle als Mutter.











