

Kampf mit Myomen: Lupita Nyong'o wünscht sich mehr Hilfe
Lupita Nyong'o (43) hat sich erneut zu ihrem Kampf mit Uterusmyomen geäußert und dabei enthüllt, dass sie sich kürzlich einer zweiten Operation unterzogen hat. In einem Interview mit "Who What Wear" erklärte die Schauspielerin, dass sie sich derzeit von dem Eingriff erholt. "Wenn ich wirklich ehrlich bin – ich war gar nicht in New York", sagte sie. "Ich erhole mich gerade von einer Operation und war weg, in der Natur, um mich um mich selbst zu kümmern." In dem Gespräch machte sie deutlich, wie sehr sie sich mehr Unterstützung und Lösungen für betroffene Frauen wünscht – und kritisierte dabei offen das Gesundheitssystem.
Lupita äußerte in dem Interview Frustration darüber, dass Myome trotz ihrer weiten Verbreitung so wenig Aufmerksamkeit erhalten. "Warum ist etwas, das so häufig vorkommt, ein Mysterium?", fragte sie. "Wir sollten über Myome genauso gut Bescheid wissen wie über Weisheitszähne. Jedes Mädchen sollte in seinen Teenager-Jahren, wenn es über seine Periode und sein Fortpflanzungssystem aufgeklärt wird, über das Risiko von Myomen informiert werden." Außerdem sprach sie über das Gefühl, vom System im Stich gelassen worden zu sein: "Ich habe erkannt, dass dieses System mich im Stich gelassen hat, und ich musste versuchen, den weiblichen Körper selbst zu verstehen." Sie fügte hinzu: "Es war eine sehr brutale Erinnerung daran, dass mich kein roter Teppich vor schlechter Gesundheit schützen kann."
Lupita hatte ihren Kampf mit den Myomen bereits öffentlich gemacht. Anlässlich ihres Geburtstags hatte sie auf Instagram von 77 Uterusmyomen berichtet, die sie im Laufe ihres Lebens getragen habe. Damals schilderte sie Phasen ständiger Schmerzen und monatlichen Blutverlusts. Ihre erste Operation zur Entfernung der Myome hatte die Schauspielerin bereits 2014 hinter sich – in demselben Jahr, in dem sie für ihre Rolle in "12 Years a Slave" den Oscar als beste Nebendarstellerin gewann.







