

Nach IVF-Hass im Netz: Bunnie Xo rechnet gnadenlos ab
Bunnie Xo (46) spricht offen über den Preis, den ihr Körper für ihren Kinderwunsch zahlen musste – und wie hart sie dafür im Netz angegangen wird. In einer neuen Folge ihres Podcasts "Dumb Blonde" erinnert sich die Moderatorin an ihre IVF-Reise mit Ex Jelly Roll (41) und die optischen Veränderungen, die die Hormonbehandlung mit sich brachte. Während sie versuchte, mithilfe der künstlichen Befruchtung schwanger zu werden, legte sie sichtbar an Gewicht zu – und wurde dafür in den sozialen Medien mit hämischen Kommentaren attackiert. Unbekannte lästerten etwa, sie sei jetzt "größer als ihr Mann".
Die Podcasterin nimmt in der aktuellen Episode kein Blatt vor den Mund und beschreibt, wie sehr die IVF-Behandlung ihren Körper belastet hat. Durch die hohen Östrogen-Dosen und weitere Hormone verschlimmerte sich ihre bereits bestehende Endometriose. "Mein Unterbauch hat sich nach den IVF-Spritzen nach vorne gewölbt, es sah aus, als wäre ich drei Monate schwanger und ging einfach nicht zurück", so Bunnie. Linderung fand die Autorin des Buches "Stripped Down: Unfiltered and Unapologetic" erst durch eine Mikrodosierung eines GLP-1-Medikaments, das eigentlich als Abnehmhilfe bekannt ist. Bunnie stellt aber klar, dass es ihr nicht darum gegangen sei, möglichst schnell Gewicht zu verlieren: Sie und ihr Umfeld hätten vor allem versucht, ihren Körper wieder zu beruhigen, Entzündungen einzudämmen und ihn nach der schweren Behandlung wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Trotz der verletzenden Kommentare versucht Bunnie inzwischen, mit mehr Distanz auf den Hass im Netz zu blicken. Sie habe gelernt, dass solche Angriffe oft von unglücklichen Menschen kämen, die nichts Besseres zu tun hätten, als das Leben anderer zu kommentieren. "Du darfst dir das niemals zu Herzen nehmen", fasste sie ihre Haltung zusammen. Die Podcasterin spricht schon länger sehr offen über persönliche Themen und teilt auch schwierige Erfahrungen mit ihren Hörern. Gerade bei Kinderwunsch, Gesundheit und Körperveränderungen setzt sie damit auf schonungslose Ehrlichkeit. Gleiches gilt für das Scheitern ihrer Ehe mit Jelly, das sie auch auf ihre Probleme, schwanger zu werden, zurückführte. Beide hätten Hormone eingenommen, was zu einer Art "trauma-bonding" geführt habe.








