Rassismus-Drama: Beteiligte schießt gegen Andrea Kiewel
Seit dem vergangenen Sonntag sorgt Andrea Kiewel (61) mit einem Auftritt im ZDF-Fernsehgarten für Aufruhr. Die Moderatorin hatte eine japanische Pokémon-Karte als "chinesisch" bezeichnet und dabei die Laute "Ching, Chang, Chong" von sich gegeben – eine Szene, die im Netz Empörung auslöste und von vielen als rassistisch empfunden wurde. Jetzt hat sich die Pokémon-Sammlerin, die in der Sendung ihr Kartenset präsentiert hatte, auf Instagram erstmals selbst zu dem Vorfall geäußert: "Ich distanziere mich von solchen Aussagen, aber sowas von." Ihr Fazit: Andreas Worte haben sie tief getroffen.
Online erklärte sie: "Ich war so schockiert, als das passiert ist, dass ich gar nicht schnell genug reagieren konnte, wie man an meinem Gesichtsausdruck sehen kann." Ihren Gesichtsausdruck unmittelbar nach dem Kommentar der Moderatorin zeigte der TV-Gast in einem Posting sogar noch einmal in Zeitlupe. Die Expertin betonte, dass sie froh darüber sei, "dass das Thema thematisiert wird, damit wir alle eine bessere Zukunft anstreben können, in der wir einander mit Respekt begegnen". Traurig stimme sie hingegen, dass "eine eigentlich coole Sache jetzt so überschattet ist" – nämlich ihr Hobby des Pokémon-Sammelns, für das sie als "weibliche Repräsentation" der Fangemeinde in der Sendung aufgetreten war.
Die Debatte selbst ist weiterhin alles andere als abgeflaut. "Die spontan getätigte Äußerung war der Live-Situation geschuldet und keinesfalls rassistisch gemeint. Andrea Kiewel bedauert ihre Worte und entschuldigt sich dafür", veröffentlichte die zuständige PR-Abteilung via Instagram – und stieß damit auf weiteren Unmut. Während das ZDF sich mit diesem Statement entschuldigte, gehen die Meinungen darüber im Netz nach wie vor weit auseinander. In sozialen Medien empören sich viele Nutzer über die Szene, während zahlreiche Leser beispielsweise von t-online die Aussagen der Moderatorin mehrheitlich nicht als rassistisch einordnen.











