Ohne Titel: Prinzessin Kate stellt Kinder mit Vornamen vor

Ohne Titel: Prinzessin Kate stellt Kinder mit Vornamen vor

- Yasmin Keller
Lesezeit: 2 min
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Beim diesjährigen Wimbledon-Finale machte die königliche Familie von sich reden – allerdings nicht wegen großer Auftritte, sondern wegen eines kleinen, aber bemerkenswerten Moments. Prinzessin Kate (44) und Prinz William (44) verfolgten gemeinsam mit ihren beiden ältesten Kindern, Prinz George (12) und Prinzessin Charlotte (11), das Herrenfinale von der Royal Box aus. Jannik Sinner (24) holte sich dabei zum zweiten Mal in Folge den Titel. Doch bevor der Match begann, sorgte Kate in ihrer Rolle als Schirmherrin des All England Lawn Tennis and Croquet Club für einen ungewöhnlichen Auftritt: Beim Begrüßen von Ballkindern, Offiziellen und Spielern stellte sie ihre Kinder dem Tennisstar Arthur Fery kurzerhand ohne ihre royalen Titel vor – schlicht als George und Charlotte.

In Videos der Begegnung ist zu sehen, wie Kate die Vorstellungsrunde entspannt und locker meistert. Auf ein Prinz George oder Prinzessin Charlotte verzichtete sie dabei vollständig. Das Magazin People berichtete über den Moment und betonte, dass dieses Verhalten durchaus dem Alltag der Kinder entspricht. Denn auch in der Schule tragen George, Charlotte und ihr jüngerer Bruder Louis keinen Prinzen- oder Prinzessinnentitel. Dort laufen alle drei unter dem Nachnamen Wales – eine Tradition in der königlichen Familie, der zufolge Kinder den Titel ihrer Eltern als Basis für ihren Schulnamen verwenden. Prinz William und Prinz Harry (41) wurden zu ihrer Schulzeit auf dieselbe Weise als William Wales und Harry Wales geführt.

Dass Kate und William bei der Erziehung ihrer drei Kinder besonderen Wert auf ein möglichst normales Aufwachsen legen, ist kein Geheimnis. Gegenüber dem Magazin People erklärte ein Insider aus dem Palast: "Diese Kinder wirken sehr glücklich. Viel davon hat mit der stabilisierenden Normalität zu tun, die Kate mitbringt – so ist sie selbst aufgewachsen. William liebt das sehr." Eine weitere Quelle aus dem Umfeld des royalen Haushalts fügte hinzu: "Sie schätzt die Bedeutung gemeinsamer Familienzeit, weil sie aus einem anderen Hintergrund kommt. Sie ist nicht in einem aristokratischen Umfeld aufgewachsen, in dem man die Kinder nur kurz am Tag sieht." Auch William selbst zeigt im Umgang mit seiner Umgebung gern Lockerheit: Als ihn eine Frau versehentlich mit Will anredete und sich entschuldigte, soll er ihr laut People geantwortet haben: "Kein Problem, das ist mein Name!"

Bei Wimbledon: Prinzessin Kate, Prinz George und Prinzessin Charlotte auf dem Weg zum Center Court
Getty Images
Bei Wimbledon: Prinzessin Kate, Prinz George und Prinzessin Charlotte auf dem Weg zum Center Court
Kate, Princess of Wales, bei der Siegerehrung in Wimbledon, Juli 2026.
Imago
Kate, Princess of Wales, bei der Siegerehrung in Wimbledon, Juli 2026.
Jannik Sinner küsst den Wimbledon-Pokal nach seinem Finalsieg gegen Alexander Zverev 2026
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