FKA Twigs kontert Shia LaBeouf mit bitterer Ruf-Abrechnung

FKA Twigs kontert Shia LaBeouf mit bitterer Ruf-Abrechnung

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 2 min
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Zwischen FKA Twigs (38) und ihrem Ex Shia LaBeouf (40) ist jetzt erneut heftiger Streit entbrannt. In neuen Gerichtsunterlagen, die TMZ vorliegen, wehrt sich die Sängerin gegen Shias Vorwurf, sie habe mit öffentlichen Aussagen seinen Ruf zerstört. Der Streit dreht sich um ein Interview, das FKA Twigs nach der Beilegung ihres Prozesses gegen Shia gegeben haben soll. Während der Schauspieler darin einen klaren Verstoß gegen eine angebliche Verschwiegenheitsvereinbarung sieht, betont die Musikerin jetzt vor Gericht, dass sie seinen Ruf gar nicht ruinieren könne – weil er das aus ihrer Sicht längst selbst erledigt habe.

Zur Erinnerung: FKA Twigs hatte Shia bereits 2020 in Los Angeles wegen angeblicher sexueller Nötigung verklagt und ihm vorgeworfen, in der Beziehung gewalttätig geworden zu sein und ihr eine Geschlechtskrankheit übertragen zu haben. Shia wies damals alle Vorwürfe zurück. Der Rechtsstreit wurde 2025 durch einen Vergleich beigelegt – inklusive Vertraulichkeitsklauseln. Einige Zeit später sprach die Musikerin in einem Interview darüber, dass sie sich als Frau in der Branche nicht sicher fühle und anderen Betroffenen helfen wolle. Laut Shia habe sie damit gegen den Deal verstoßen und ihm beruflich geschadet. In den aktuellen Dokumenten betont FKA Twigs hingegen, sie habe keine Details ausgeplaudert und es gebe nichts, was sie sagen könne, was seinen Ruf schlimmer mache als seine eigene Vergangenheit mit Verhaftungen, unberechenbarem Verhalten und homophoben Äußerungen. Außerdem verweist sie darauf, dass auch Shia selbst in einem Interview über ihre frühere Beziehung geredet habe – was aus ihrer Sicht ebenfalls gegen die Verschwiegenheitsregeln verstoßen haben könnte. Deshalb fordert sie nun, dass die entsprechende Geheimhaltungsvereinbarung für unwirksam erklärt wird, damit sie ihre Geschichte jederzeit öffentlich erzählen darf.

FKA Twigs, die mit bürgerlichem Namen Tahliah Barnett heißt, hatte ihre frühere Beziehung mit Shia in der Vergangenheit bereits als sehr belastend beschrieben und spricht immer wieder über ihre Heilungsprozesse und den Zusammenhalt in ihrem Umfeld. In Interviews stellte die Künstlerin mehrfach klar, wie wichtig ihr Solidarität unter Betroffenen und ein offener Umgang mit traumatischen Erfahrungen ist. Shia wiederum hatte in den letzten Jahren nicht nur mit seiner Karriere, sondern auch mit seinem Privatleben und verschiedenen Delikten für Schlagzeilen gesorgt. Die Auseinandersetzung um das Schweigeabkommen reiht sich nun in eine lange und komplizierte Vorgeschichte ihrer gemeinsamen Vergangenheit ein. Wie es in dem Fall weitergeht, muss jetzt das Gericht entscheiden.

Collage: FKA Twigs und Shia LaBeouf
Collage: Getty Images, Getty Images
Collage: FKA Twigs und Shia LaBeouf
FKA Twigs bei der Met Gala 2024 ind New York City
Getty Images
FKA Twigs bei der Met Gala 2024 ind New York City
Shia LaBeouf im November 2019 in Hollywood
Getty Images
Shia LaBeouf im November 2019 in Hollywood
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