Rolling Stones schrieben denselben Song, ohne es zu ahnen

Rolling Stones schrieben denselben Song, ohne es zu ahnen

- Lisa Mayr
Lesezeit: 2 min
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Mick Jagger (82) und Keith Richards (82) beweisen einmal mehr, wie eingespielt sie als kreatives Duo sind: Während sie an neuer Musik für die Rolling Stones arbeiteten, schrieben die beiden Rocklegenden offenbar unabhängig voneinander praktisch denselben Song – ohne es zu merken. Das erzählten Mick und Keith jetzt im Interview mit Billboard, nachdem ihr neues Album "Foreign Tongues" am 10. Juli erschienen ist. Erst als sie sich wieder im Studio trafen und ihre Ideen verglichen, stellten sie fest, wie perfekt sich ihre Songfragmente ergänzten und zu einem gemeinsamen Track verschmolzen.

Dass Foreign Tongues so schnell nach dem Vorgängeralbum "Hackney Diamonds aus dem Jahr 2023 erscheinen konnte, war kein Zufall. Mick verriet, dass die Band damals bewusst drei Songs zurückgehalten habe. Man habe von Anfang an geplant, zügig ein weiteres Album nachzulegen. Das neue Album, das in nur vier Wochen aufgenommen wurde, wartet zudem mit prominenten Gästen auf: Steve Winwood, Robert Smith, Paul McCartney, Bruno Mars und Chad Smith sind auf den Tracks vertreten.

Mick und Keith kennen sich seit den frühen 60ern und prägen mit den Rolling Stones seit Jahrzehnten die Rockgeschichte. Trotz der langen gemeinsamen Zeit arbeiten die beiden Musiker immer wieder auch getrennt an Ideen, bevor sie sich im Studio treffen und ihre Fragmente zusammenführen. Dieses Zusammenspiel gilt als Kern ihrer besonderen Chemie: Mick bringt als Sänger häufig Melodien und Riffs mit, während Keith als Gitarrist seine eigenen Versionen und Variationen beisteuert. Wenn er sagt, seine Aufgabe sei es, Micks Riff "nur besser" zu machen, zeigt sich der vertraute, aber klare Rollenwechsel zwischen den beiden.

Die Rolling Stones im August 2022 in Berlin
Getty Images
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Keith Richards, Ronnie Wood und Mick Jagger, September 2023
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Charlie Watts, Mick Taylor, Mick Jagger, Keith Richards und Bill Wyman, 1969 nach dem Tod von Brian Jones
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