Trotz Mega-Gage: Clint Eastwood lehnte James Bond immer ab
Clint Eastwood (96) hätte James Bond sein können – doch der heute 96-Jährige lehnte das Angebot ab. Anfang der 1970er-Jahre suchten die Bond-Produzenten nach einem neuen Gesicht für den berühmtesten Geheimagenten der Filmgeschichte. George Lazenby (86) hatte 1969 Serienurgestein Sean Connery (†90) abgelöst, verabschiedete sich jedoch nach nur einem einzigen Film von der Rolle. Anschließend wurden verschiedene Stars angefragt, um in den Smoking zu schlüpfen – darunter Burt Reynolds (†82) und eben auch Clint Eastwood. Der lehnte jedoch trotz eines sehr verlockenden finanziellen Angebots ab.
Gegenüber Far Out Magazine erklärte der Schauspieler später, warum er den Agenten mit der Lizenz zum Töten nicht spielen wollte: "Es war ein schönes Kompliment, aber die Rolle war nichts für mich. Ich habe nie einen Sinn darin gesehen, etwas zu übernehmen, das bereits jemand anderem gehörte." Gleichzeitig gab er zu: "Man bot mir ziemlich viel Geld an, wenn ich James Bond spielen würde." Letztendlich kehrte Sean Connery für "Diamantenfieber" im Jahr 1971 doch noch einmal zur Kultrolle zurück, wie Filmstarts berichtet.
Statt Bond schuf Clint kurz darauf seine ganz eigene Kinoikone: Nur eine Woche vor dem Start von "Diamantenfieber" war er als Polizist Harry Callahan in "Dirty Harry" erstmals auf der Leinwand zu sehen – eine Figur, die bis heute zu seinen bekanntesten Rollen zählt. Clint selbst hat im Laufe seiner langen Karriere nicht nur vor der Kamera gestanden, sondern auch zahlreiche Filme produziert und Regie geführt.











