Sean Connerys zwei Bedingungen für Rolle als James Bond
Sean Connery (†90) gilt für viele Filmfans als der einzig wahre James Bond – doch seine Rolle als Agent 007 wäre beinahe nie zustande gekommen. Bevor der Schauspieler 1962 in "James Bond jagt Dr. No" das Publikum als titelgebender Geheimagent begeisterte, knüpfte er seine Zusage an zwei klare Bedingungen. Wie das Buch "Some Kind of Hero" von Matthew Field und Ajay Chowdhury überliefert, erinnerte sich Sean in einem Interview daran, wie Produzent Albert R. Broccoli ihn seinerzeit für die Rolle ins Gespräch brachte – und wie er dabei alles andere als kompromissbereit war.
Gegenüber Broccoli machte Sean unmissverständlich klar, was er vom Bond-Stoff erwartete: mehr Humor. "Ich wäre interessiert, vorausgesetzt, sie würden etwas mehr Humor in die Geschichte bringen. Ich hielt das für unerlässlich", wird er in dem Buch zitiert, über das SlashFilm berichtete. Broccoli stimmte zu – doch damit war es noch nicht getan. Als der Produzent im Anschluss nach einem Probetermin vor der Kamera fragte, folgte eine ebenso deutliche Antwort: "Tut mir leid, aber ich mache keine Probeaufnahmen. Darüber bin ich hinweg. Nehmen Sie mich oder lassen Sie es, aber keine Probe." Broccoli akzeptierte auch diese Bedingung, und Connerys legendäre Reise als 007 begann.
Sean Connery verkörperte James Bond insgesamt sechsmal, zuletzt 1971 in "James Bond 007 – Diamantenfieber". Neben seiner Bond-Karriere spielte er in zahlreichen weiteren Kinoklassikern mit, darunter "Der Name der Rose", "Highlander" und Indiana Jones und der letzte Kreuzzug. Die Rolle in "Schweigen der Lämmer" lehnte er jedoch ab. Der schottische Schauspieler, der am 25. August 1930 geboren wurde, starb am 31. Oktober 2020 im Alter von 90 Jahren.











