Millionenklicks: Anne Wünsche räumt mit Erotikplakaten ab
Aus einem persönlichen Seitenhieb gegen ihren Ex-Freund Henning Merten (36) wurde für Anne Wünsche (34) ein lukratives Geschäftsmodell. Die Influencerin hatte für rund 2.000 Euro Großflächenplakate an dessen Wohnort gebucht – darauf zu sehen: ihr Gesicht sowie ein QR-Code, der direkt zu ihren Erotikplattformen führt. Wie aus einer Promiflash vorliegenden Pressemitteilung hervorgeht, kann sich das Ergebnis sehen lassen: Der QR-Code wurde inzwischen 16.176 Mal gescannt – von insgesamt 15.344 verschiedenen Personen. Auch auf Instagram machte sich die Aktion bemerkbar: Innerhalb der vergangenen 30 Tage erzielte die Unternehmerin beeindruckende 73,1 Millionen Aufrufe und erreichte damit das Zwei- bis Dreifache ihrer sonst üblichen Monatsreichweite. "2.000 Euro für über 15.000 neue Kontakte und Millionen Aufrufe – das schafft keine klassische Werbekampagne", so Anne selbst über ihre Bilanz.
Selbst die Sabotage der Plakate spielte Anne in die Karten. Kurz nach dem Aushang wurden sie beschmiert – und sorgten dadurch für noch mehr mediale Aufmerksamkeit. "Die Leute, die meine Plakate beschmiert haben, waren am Ende meine besten Werbepartner. Und das Geld, das ich in die Plakate investiert habe, habe ich längst wieder reingeholt", kommentierte sie die Aktion. Auch auf OnlyFans machte sich der Hype deutlich bemerkbar: Statt der üblichen rund 100 Neuanmeldungen pro Tag verzeichnet die 34-Jährige derzeit etwa 700 tägliche Registrierungen. Für Anne ist die Aktion damit offenbar noch nicht beendet. Sie denkt bereits über eine deutlich größere Fortsetzung nach: "Mit den Plakaten in dem Dörfchen habe ich maximale Sichtbarkeit erreicht. Jetzt überlege ich, ob ich nicht als Nächstes ganz Berlin plakatiere."
Doch der PR-Coup blieb nicht ohne Gegenwind. Henning reagierte kürzlich mit einem Statement gegenüber RTL und schaltete sogar das Jugendamt ein. "Leider traurig, aber irgendwann muss man auch Grenzen setzen", begründete er diesen Schritt. Er sagte außerdem, er habe die Plakate selbst noch nicht gesehen, weil er zu der Zeit mit Juna im Urlaub auf Mallorca gewesen sei. Trotzdem ordnete er die Aktion als massives Problem für den Schutz seiner Tochter ein. "Ich habe davon gehört und finde es dennoch krank und psychische Folter für meine Tochter, dass Eltern, Mitschüler und alle, die hier in ihrem Umfeld leben und wohnen, nun wissen müssen, anhand eines QR-Codes, wie ihre Mutter zum Beispiel auch nackt aussieht und was sie beruflich macht", betonte er.








