

Skandal: Amy Duggar fordert Untersuchung der Duggar-Familie
Im Podcast "The Sarah Fraser Show" fand Reality-TV-Star Amy Duggar erneut deutliche Worte zum Skandal um ihre Großfamilie – diesmal gemeinsam mit ihrer Mutter Deanna Duggar. Zusammen sprachen sich die beiden dafür aus, sämtliche Mitglieder der Duggar-Familie untersuchen zu lassen. Hintergrund sind die anhaltenden Vorwürfe rund um Amys Cousins Josh (38) und Joseph Duggar (31). "Meiner Meinung nach sollten sie untersucht werden", erklärte Deanna im Gespräch und fügte hinzu: "Jeder in dieser Familie sollte überprüft werden." Amy stimmte ihrer Mutter zu und äußerte die Vermutung, dass das Verhalten ihrer Cousins möglicherweise auf eigene traumatische Erfahrungen zurückzuführen sei: "Es hat irgendwo seinen Ursprung."
Deanna sprach sich zudem dafür aus, dass ihre Nichten und Neffen eine Therapie erhalten. Amy stimmte ihr zu und vermutete, dass ihre Cousins "eine ganze Menge" ihrer Erlebnisse verdrängt haben könnten. "Ich verstehe nicht, wie jemand über Nacht zum Monster wird", erklärte sie. Auch deshalb hält Amy weiterhin Abstand zu großen Teilen ihrer erweiterten Familie. Ihrer Ansicht nach stehen Jim Bob Duggar (61) und viele seiner Kinder noch immer hinter den Grundsätzen der Organisation IBLP – und würden Kinder nicht ausreichend schützen. Deanna zeigte sich grundsätzlich offen für eine Versöhnung mit ihrem Bruder, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Einen ersten Versuch habe es bereits im vergangenen Jahr gegeben: "Ich sagte: Es ist nicht der richtige Zeitpunkt oder Ort, um jetzt zu reden", erzählte sie.
Joseph Duggar wartet derzeit in Arkansas auf seinen Prozess. Ihm wird vorgeworfen, im Jahr 2020 während eines Familienurlaubs in Florida ein damals neunjähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Im Podcast stellte sich Amy auch klar auf die Seite des mutmaßlichen Opfers. Sie berichtete, sie habe mit dem Mädchen gesprochen, das Joseph sexuellen Missbrauch vorwirft, und habe der Jugendlichen gezielt Mut machen wollen. "Ich habe ihr einfach Hoffnung gegeben. Ich sagte: 'Das muss dich nicht zerstören. Wirklich nicht'", erzählte Amy. Außerdem habe sie sich als sicherer Ansprechpartner angeboten und das Mädchen für seine Offenheit gelobt: "Du sprichst darüber, bist ehrlich und verletzlich, obwohl du weißt, dass sich Menschen gegen dich stellen könnten. Du bist so eine starke Person."








