Ed Sheeran reflektiert zehn Jahre Urheberrechtsstreit
Auf seiner aktuellen Loop Tour machte Ed Sheeran (35) bei seinem Konzert im Allegiant Stadium in Las Vegas am 18. Juli eine emotionale Pause und sprach offen über eine der schwierigsten Phasen seiner Karriere. Der Sänger wandte sich direkt an die Menge und berichtete von dem jahrelangen Urheberrechtsstreit rund um seinen Hit "Thinking Out Loud". Fast ein Jahrzehnt lang hatte der 35-Jährige dafür kämpfen müssen, seinen Namen reinzuwaschen.
Die Erben des Co-Autors von Marvin Gayes (†44) Klassiker "Let's Get It On" hatten Ed sowie Warner Music Group und Sony Music Publishing vorgeworfen, den Song für "Thinking Out Loud" kopiert zu haben. Schließlich landete der Fall vor Gericht. "Wir waren drei Wochen lang im Gericht, und die Jury entschied, dass ich recht hatte, und ich gewann den Rechtsstreit", erklärte Ed dem Publikum. 2023 fiel das endgültige Urteil zu seinen Gunsten aus. Zuvor hatte er laut Berichten angekündigt, im Falle einer Niederlage seine Musikkarriere an den Nagel zu hängen. Dass es so weit kam, hatte er sich offenbar anders vorgestellt: "Meine einzige Erfahrung mit Gericht, bevor ich wirklich vor Gericht stand, war so etwas wie 'Richterin Barbara' zu schauen. Denn mein Gedanke war: Jemand sagt, ich werde dich verklagen, und eine Woche später steht man vor Gericht – und dann war's das. In Wirklichkeit dauert das lange. Es waren acht Jahre", schilderte er.
Ed Sheeran wurde am 17. Februar 1991 im englischen Halifax geboren und zählt heute zu den erfolgreichsten Musikern weltweit. Privat ist er mit Cherry Seaborn (34) verheiratet, mit der er zwei Kinder hat. Auch abseits des Urheberrechtsstreits um "Thinking Out Loud" war der Sänger in den vergangenen Jahren regelmäßig in den Schlagzeilen. Darauf spielte er bei seinem Auftritt in Las Vegas selbst an: "Wenn du meinen Namen in den letzten zehn Jahren in den Nachrichten gesehen hast, dann war das mit hoher Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit."










