Haftbefehl und Co.: Anna-Maria Ferchichi kritisiert Rapper

Haftbefehl und Co.: Anna-Maria Ferchichi kritisiert Rapper

- Margit Huber
Lesezeit: 2 min
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Anna-Maria Ferchichi (44) hat im gemeinsamen Podcast "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi" mit bekannten Rapstars abgerechnet. Dabei nahm sie sich vor allem Haftbefehl (40) und Capital Bra (31) vor – konkret deren öffentliche Selbstdarstellung rund um das Thema Drogensucht. So spricht Haftbefehl, bürgerlicher Name Aykut Anhan, in seiner Netflix-Dokumentation "Babo – Die Haftbefehl-Story" aus dem Jahr 2025 offen über seine Kokainabhängigkeit und seinen Weg in die Entzugsklinik. Capital Bra filmte sich im April während einer Fahrt im Krankenwagen, nachdem er wegen eines Drogenexzesses in eine Klinik gefahren werden musste. Genau dieser öffentliche Umgang mit Sucht bringt Anna-Maria "auf die Palme", wie sie im Podcast sagt.

Besonders gegen den Strich geht Anna-Maria, dass Partnerinnen suchtkranker Männer dafür gefeiert werden, an deren Seite auszuharren. "Alter, bist du bescheuert? Du musst deine Kinder schützen, du hast einen Süchtigen zu Hause. Als Mutter musst du deine Kinder schützen vor einem suchtkranken Partner – egal ob Alkohol oder Drogen", stellte Bushidos Frau klar. Gleichzeitig wurde sie auch persönlich: "Alle, die mich glorifiziert haben für all die starken Jahre, die ich an deiner Seite war – weißt du, wie schlecht ich mich immer gefühlt habe? Das ist nicht, worauf man stolz sein kann." Und sie ergänzte direkt an ihren Mann Bushido (47) gerichtet: "Ich sag dir eine Sache: Wärst du ein Junkie gewesen, ich wär heute nicht mehr an deiner Seite."

Bushido pflichtete seiner Frau bei und forderte, dass auf eine öffentliche Aufarbeitung auch echte Verhaltensänderungen folgen müssten: "Sich mit seiner schweren Zeit zu beschäftigen – durch eine Doku oder Therapie – sollte eigentlich dazu führen, dass man sein Verhalten ändert. Dass man bei Stress eben nicht sagt: Jetzt ziehe ich eine Nase." Außerdem warf das Paar, das kürzlich noch eine Ehekrise gemeistert hat, der Rap-Szene Doppelmoral vor. Bushido hatte damals in einer Amazon-Dokumentation offen über eigene Fehler gesprochen und sei dafür verspottet worden – während viele Rapper heute denselben Weg gingen. Anna-Maria brachte ihren Ärger auf den Punkt: "Ich find's halt krass, wie viele dich verurteilt haben. Und alle ziehen nach. Doku, Podcast, Frauen machen Instagram, alle werden Influencer. Wie weit die ihr Maul aufgerissen haben! Am Ende stehen sie alle wieder hinter dir und machen genau das Gleiche."

Bushido und Anna-Maria Ferchichi, Juni 2026
Instagram / anna_maria_ferchichi
Bushido und Anna-Maria Ferchichi, Juni 2026
Anna-Maria Ferchichi beim 30 Jahre RTL Exclusiv-Jubiläumsevent in Hamburg
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Anna-Maria Ferchichi beim 30 Jahre RTL Exclusiv-Jubiläumsevent in Hamburg
Die Familie von Anna-Maria Ferchichi und Bushido
Instagram / anna_maria_ferchichi
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