Maggie Gyllenhaal spricht offen über Neid auf Bruder Jake
Maggie Gyllenhaal (48) spricht überraschend offen über ihr Verhältnis zu ihrem Bruder Jake Gyllenhaal (45). Für ihren Film "The Bride!", den die Schauspielerin geschrieben und inszeniert hat, holte sie Jake vor die Kamera und arbeitete damit zum ersten Mal seit "Donnie Darko" wieder mit ihm zusammen. Im Gespräch mit der New York Times erzählte Maggie, dass dieser Schritt für sie sehr emotional gewesen sei. Sie habe gewartet, bis sie sich absolut sicher gewesen sei, ihn für die Rolle zu fragen. "Ich erinnere mich, dass ich ihn fragte und allein in meinem Hotelzimmer in Tränen ausbrach, weil es mir so viel bedeutete", sagte sie der Zeitung. Der Grund dafür liegt offenbar in einer Familiengeschichte, über die Maggie nun ungewöhnlich ehrlich spricht.
Dabei machte Maggie klar, dass sie und Jake zwar nie komplett zerstritten gewesen seien, ihre Verbindung aber nicht immer leicht gewesen sei. Gegenüber der New York Times räumte sie ein, dass sie früher neidisch auf den schnelleren Karrierestart ihres Bruders gewesen sei: "Ich glaube nicht, dass ich den Neid bewusst wahrgenommen habe, aber er war da." Jake wurde schon in jungen Jahren zum Filmstar, während Maggie nach eigener Aussage erst lernen musste, dass "genug für alle da ist". Damals habe sie das Gefühl gehabt, sich von ihrer Familie und besonders von Jake abgrenzen zu müssen. Heute sei das anders: In den vergangenen Jahren seien sich die Geschwister immer nähergekommen und würden inzwischen fast täglich miteinander interagieren.
Im Netz sorgen Maggies Aussagen inzwischen für reichlich Gesprächsstoff. Vor allem ihre Offenheit über Geschwisterneid geht viral und wird von vielen Nutzern gelobt. In sozialen Medien verteidigen zahlreiche Menschen ihre Worte und betonen, dass solche Gefühle innerhalb einer Familie, gerade im gleichen Berufsfeld, nichts Ungewöhnliches seien. Maggie und Jake stammen selbst aus einer Filmfamilie und standen beide schon früh vor der Kamera. Trotzdem verlief ihr Weg offenbar nicht immer parallel. Umso persönlicher wirkt es nun, dass ausgerechnet "The Bride!" für die Geschwister zu einer neuen Annäherung wurde.










