Maggie Gyllenhaal haderte mit intimen Szenen ihres Ehemanns
Maggie Gyllenhaal (48) gab 2021 mit dem Film "The Lost Daughter" ihr Regiedebüt und stand dabei vor einer ganz besonderen Herausforderung: Sie musste ihren Ehemann Peter Sarsgaard (55) in intimen Szenen mit Schauspielerin Jessie Buckley (36) inszenieren. In dem Film spielt Peter einen Professor, mit dem die junge Leda, gespielt von Jessie, in Rückblenden eine leidenschaftliche Affäre hat. Gegenüber der New York Times sprach die Schauspielerin und Regisseurin jetzt offen über ihre Zweifel und das Unbehagen, das sie dabei empfand. Maggie, die mit Peter seit 2009 verheiratet ist, zögerte zunächst, ihn für die Rolle zu besetzen, da sie unsicher war, wie sie damit umgehen würde, ihren Mann in anzüglichen Szenen mit einer anderen Frau zu sehen.
"Es ist kompliziert, mit meinem Mann zu arbeiten", erklärte Maggie in dem Interview. Sie habe zunächst mit ihrer besten Freundin und einer Lehrerin über ihre Bedenken gesprochen, die beide fragten, ob sie das wirklich nicht bewältigen könne. "Ich dachte, ich kann es schaffen, und ich wollte wirklich, dass Peter diese Rolle spielt", sagte die 48-Jährige. Am Set habe sie sich dann auf technische Aspekte konzentriert und versucht, emotionale Distanz zu wahren. "Ich schaute mir das an und dachte: Ist das Licht auf ihrem Bein richtig? Vielleicht sollten wir die Kamera so schwenken", beschrieb sie ihre Arbeitsweise. Als eine Szene wegen eines Weinglases auf den Stufen wiederholt werden musste, sei es "ein bisschen schwierig" gewesen, aber gleichzeitig auch "so voller Leben".
Die Schwester von Jake Gyllenhaal (45) und Peter lernten sich vor über zwei Jahrzehnten kennen und heirateten 2009. Gemeinsam haben sie die Töchter Ramona und Gloria. Im Gespräch mit der Sunday Times schwärmte die Regisseurin davon, wie glücklich sie sich schätze, mit einem Künstler zusammenzuleben, den sie wirklich respektiere. "Ich liebe es, mit ihm darüber zu sprechen, worüber er nachdenkt und womit er sich auseinandersetzt", erzählte sie. Das Paar habe gelernt, sich gegenseitig Raum zu geben und abwechselnd den Fokus auf die jeweilige Arbeit zu legen. Peter bestätigte gegenüber dem Magazin People, dass sie sich bei ihrer Arbeit abwechseln würden. "Wir lassen einander unseren Tanz haben, und dann kommt der andere dran. Darin liegt ein großer Wert", sagte der 55-Jährige.









