Alexander Helds Tod: So geht es mit "München Mord" weiter

Alexander Helds Tod: So geht es mit "München Mord" weiter

- Marina Birner
Lesezeit: 2 min
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Nach dem Tod von Alexander Held (†67) im Mai dieses Jahres hat das ZDF nun bekanntgegeben, wie es mit der beliebten Krimireihe "München Mord" weitergehen soll. Der Schauspieler, der die schrullige Figur des Kommissars Ludwig Schaller über viele Jahre hinweg prägte, war nach kurzer Krankheit mit 67 Jahren gestorben. Wie der Sender auf Nachfrage mitteilte, wird die Samstagskrimireihe fortgesetzt – und Held ist darin noch zweimal zu sehen: Am 22. August 2026 läuft die vorletzte Folge mit dem Titel "Die Stadt, die es nicht gibt", eine weitere soll voraussichtlich Ende des Jahres ausgestrahlt werden.

In "Die Stadt, die es nicht gibt" tauchen Schaller und seine Kollegen Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) und Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) in die wilde Münchner Achtziger-Jahre-Szene ein – jene Zeit, in der auch Freddie Mercury (†45) in der bayerischen Landeshauptstadt unterwegs war. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht eine junge Frau namens Nora, die auf ihrer eigenen Achtziger-Jahre-Party ermordet wird. Beatrice Richter (77) spielt die Seniorin Thekla Weingärtner, eine Freundin des Opfers, die den Ermittlern wichtige Hinweise liefert. Den Titel "Das Recht auf Glück" trägt der allerletzte Film, in dem Alexander seine Paraderolle verkörpert. Für neue Folgen, die ohne ihn entstehen werden, sollen die Dreharbeiten im Herbst beginnen – mit Bernadette und Marcus Mittermeier. Ob und wie die Figur des Ludwig Schaller ersetzt wird, ist bislang offen. Unklar bleibt auch die Zukunft der Reihe "Stralsund", in der Alexander ebenfalls zu sehen war. Zwar hat er noch einen letzten Film abgedreht, ein Ausstrahlungsdatum für "Dunkle Tiefen" steht jedoch noch nicht fest.

Alexander Held war gebürtiger Münchner und zuletzt im österreichischen Erl in Tirol zu Hause. Einem breiten Publikum war er vor allem als Kommissar Ludwig Schaller aus "München Mord" bekannt – eine Rolle, die vielfach als die seines Lebens bezeichnet wurde. Darüber hinaus war er in bedeutenden Kinoproduktionen zu sehen, darunter "Sophie Scholl - Die letzten Tage", "Der Schuh des Manitu" und "Der Untergang". Auch das ZDF würdigte ihn mit rührenden Abschiedsworten.

Alexander Held beim Deutschen Friedenspreis für Film "Die Brücke" in München, Juni 2025
Getty Images
Alexander Held beim Deutschen Friedenspreis für Film "Die Brücke" in München, Juni 2025
Beatrice Richter bei der Berlin Fallen-Premiere in München im Juni 2017
Getty Images
Beatrice Richter bei der Berlin Fallen-Premiere in München im Juni 2017
Alexander Held beim Bayerischen Fernsehpreis 2014 mit seiner Auszeichnung als Bester Schauspieler in einer TV-Serie
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Alexander Held beim Bayerischen Fernsehpreis 2014 mit seiner Auszeichnung als Bester Schauspieler in einer TV-Serie
Soll "München Mord" nach den letzten Held-Folgen ohne ihn weitergehen?