Emmy Rossum zieht ihre Kinder ganz bewusst in New York groß
Emmy Rossum (39) ist und bleibt New Yorkerin – und das soll auch für ihre Kinder gelten. Die Schauspielerin und ihr Ehemann Sam Esmail haben sich ganz bewusst dazu entschieden, ihren Alltag mit ihrer fünfjährigen Tochter und ihrem dreijährigen Sohn in New York City aufzubauen. Gegenüber dem Magazin People erzählt Emmy, wie es dazu kam: Als die beiden sich kennenlernten, stellte sie ihrem Mann gleich die entscheidende Frage. "Ich sagte: 'Willst du in L.A. leben?' Und er sagte: 'Oh nein, du?' Ich so: 'Nein, nein'", erinnert sie sich und erklärt: "Er kommt aus New Jersey und ich aus New York, also fühlt es sich sehr richtig an, dass wir in der Stadt sind." Das Ergebnis: ein bodenständiges Familienleben mitten in der Großstadt, in der sie von klein auf verwurzelt ist.
Emmy, die am 12. September ihren 40. Geburtstag feiert, ist auch im Alltag fest in ihrer Heimatstadt verwurzelt. "Ich fahre mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und esse in all den Restaurants, die ich schon als Kind kannte", sagt sie. Neben den gewohnten Orten weiß sie auch die unendlichen Möglichkeiten zu schätzen, die New York zu bieten hat – und die Tatsache, dass ihre Mutter gleich in der Nähe wohnt. Emmy ist es dabei wichtig, dass die Kinder – deren Namen sie öffentlich nicht nennt – ein normales Leben führen. "Sie wissen so ungefähr, was wir machen, aber sie denken, dass ein Set ein Ort ist, an dem es Lollis gibt und viele Stühle, auf die man sich setzen kann", erzählt sie lachend. Seitdem sie Mutter ist, sei sie zudem wählerischer geworden, welche Rollen sie annimmt.
Beruflich steht für die Schauspielerin gerade ein großes Projekt im Vordergrund: In der neuen Hulu-Krimiserie "Furious", die am 27. Juli Premiere feiert, spielt sie Alice, eine FBI-Agentin mit traumatischer Vergangenheit, die eine weibliche Serienmörderin jagt. Seit Emmy 2019 die Erfolgsserie "Shameless" verließ, hat sie zudem ihre eigene Produktionsfirma Composition 8 aufgebaut, um ihre Karriere stärker selbst in die Hand zu nehmen. Auf die Frage, was sie sich von den kommenden Jahren erhofft, blickt sie optimistisch nach vorne: "Das Tolle daran, älter zu werden, ist, dass man nicht mehr die naive junge Frau spielen muss. Die Rollen werden viel saftiger, viel dunkler – und genau da fühle ich mich wirklich wohl."










