Mel Gibsons düstere Warnung vor "Die Auferstehung Christi"
Mel Gibson (70) arbeitet seit Jahren an einer Fortsetzung seines Erfolgsfilms "Die Passion Christi" – und nun hat sein Drehbuchautor Randall Wallace enthüllt, mit welch düsterer Warnung der Schauspieler und Regisseur das gemeinsame Projekt einst einläutete. In einem Auftritt im Podcast "Arroyo Grande" von Raymond Arroyo berichtete Randall, wie er Mel selbst auf die Idee angesprochen hatte, die Geschichte der Auferstehung zu verfilmen. Seine Reaktion überraschte ihn damals: Der Hollywoodstar machte unmissverständlich klar, dass dieses Projekt keine gewöhnliche Produktion sein würde – weder in spiritueller noch in persönlicher Hinsicht.
Randall schilderte im Podcast, dass er Mel zum ersten Mal während der Promotour für den gemeinsamen Film "Hacksaw Ridge" im Jahr 2016 auf das Thema angesprochen habe. Dann habe Mel nach einer langen Pause geantwortet: "Wenn wir das tun, kann es nicht des Geldes wegen sein, und es kann nicht darum gehen, es Menschen heimzuzahlen, die uns gehasst, Unrecht getan oder mit uns unzufrieden waren." Daraufhin folgte die eigentliche Warnung: "Weißt du, Satan wird dich verfolgen." Randall reagierte mit einem Scherz – er sagte, Satan kümmere sich nicht wirklich um Baptisten, Katholiken seien da viel interessanter – gab aber zu, dass er Mels Worte durchaus ernst nahm. Anschließend schrieben Mel, Randall und Mels Bruder Donal Gibson laut eigenen Angaben sechs bis acht Jahre lang gemeinsam am Drehbuch für "Die Auferstehung Christi", das in zwei Teile aufgeteilt wird. Die Produktion ist inzwischen abgeschlossen. Teil eins soll am 6. Mai 2027, dem Christi-Himmelfahrtstag, in die Kinos kommen, Teil zwei folgt am 25. Mai 2028.
"Die Passion Christi" war im Februar 2004 erschienen und hatte weltweit mehr als 533 Millionen Euro eingespielt – bei einem Budget von angeblich nur 26 Millionen Euro. Der Film zeigte die letzten zwölf Stunden im Leben Jesu und war wegen seiner drastischen Gewaltdarstellung einer der kontroversesten Filme jenes Jahres. Für Mel bedeutet das Folgeprojekt weit mehr als eine kommerzielle Fortsetzung. In einer Pressemitteilung beschrieb er es laut Fox News als "eine Mission", die er seit über 20 Jahren in sich trage. Randall versprach seinerseits im Podcast, dass die Fortsetzung Bilder zeigen werde, "die noch niemand je gesehen hat" – und gleichzeitig die stimmigste Erzählung der Auferstehung sein soll, die je verfilmt wurde.










