Mel Gibsons Bibel-Epos: Epische Einblicke aus Italien
Mehr als 20 Jahre nach dem Kinoerfolg "Die Passion Christi" gewährt Mel Gibson (70) nun erstmals Einblicke in sein nächstes großes Filmprojekt: "The Resurrection of the Christ", die lang ersehnte Fortsetzung seines biblischen Dramas von 2004. Das Filmstudio Lionsgate veröffentlichte jetzt laut People erste Bilder und gab gleichzeitig bekannt, dass die Dreharbeiten offiziell abgeschlossen sind. Gedreht wurde über 134 Tage an verschiedenen Schauplätzen in Italien, darunter Rom, Bari, Ginosa, Craco, Brindisi und Matera. Außerdem wurde enthüllt, dass der Film als Zweiteiler erscheinen soll – Teil eins am 6. Mai 2027, Teil zwei am 25. Mai 2028. Beide Teile werden jeweils an Christi Himmelfahrt in die Kinos kommen.
Zum Cast des Films gehören unter anderem Jim Caviezel (57) und Monica Bellucci (61), die bereits im Original mit von der Partie waren, sowie Rupert Everett und weitere Darsteller wie Jaakko Ohtonen, Mariela Garriga, Pier Luigi Pasino, Kasia Smutniak und Riccardo Scamarcio. Die Veröffentlichungstermine haben sich gegenüber den ursprünglichen Planungen verschoben: Teil eins war zunächst für März 2026 angesetzt, Teil zwei für den 6. Mai 2027, wie das Branchenblatt Variety berichtete. In einem früheren Interview mit Raymond Arroyo vom TV-Sender EWTN beschrieb Mel die inhaltliche Ausrichtung des Projekts so: "Es ist kein lineares Narrativ. Man muss das zentrale Ereignis, das ich erzählen möchte, mit allem anderen in der Zukunft, in der Vergangenheit und in anderen Welten verknüpfen – das wird ein bisschen Science-Fiction."
Für Mel ist der Film weit mehr als nur ein Berufsprojekt. "Dieser Film ist ein wichtiger Teil meines Lebenswerks und hat mir als Filmemacher und Künstler alles abverlangt. Das ist für mich weit mehr als ein Film – es ist eine Mission, die ich seit über 20 Jahren mit mir trage", erklärte der Regisseur in einer Pressemitteilung. Der erste Teil, "Die Passion Christi", war seinerzeit ein enormer Kassenerfolg: Er spielte allein in Nordamerika rund 317.651.098 Euro ein und weltweit mehr als 523.695.054 Euro. Zudem erhielt er drei Oscar-Nominierungen – für die beste Kamera, den besten Originalscore und das beste Make-up bei der Verleihung 2005.







