

Mel Gibson erinnert sich an Freundschaft mit Danny Glover
Nachdem Danny Glover (79) kürzlich öffentlich gemacht hatte, an Alzheimer erkrankt zu sein, meldete sich nun sein langjähriger Freund und Schauspielkollege Mel Gibson (70) zu Wort. Gegenüber dem Magazin People sprach der 70-Jährige über die tiefe Freundschaft, die ihn mit dem 79-jährigen Danny verbindet. Die beiden lernten sich bei den Filmfestspielen in Venedig kennen – und der erste Moment war unvergesslich: Gibson hatte Danny zuvor bereits in dem Film "Witness" aus dem Jahr 1985 gesehen und war von dessen Leistung begeistert. Als die beiden sich dann in Venedig begegneten, riefen sie einander laut Gibson gleichzeitig "Du!" entgegen – woraufhin beide sofort wussten: "Wir müssen zusammenarbeiten."
Kurz darauf sollte es tatsächlich so weit sein. Regisseur Richard Donner (†91) suchte für "Lethal Weapon" einen Kollegen für Gibson und dachte zunächst an eher griesgrämige Typen. Es war Gibson selbst, der Dannys Namen ins Spiel brachte – und der Rest ist Filmgeschichte. Danny übernahm die Rolle des etwas tollpatschigen Polizisten und begeisterte das Publikum mit einer unverwechselbaren Komik. Gibson erinnert sich an eine Szene im ersten Film, in der sein Kollege eine Geste à la Comedian Jack Benny vollführte: "Ich habe mich totgelacht." Der Erfolg von "Lethal Weapon" katapultierte Dannys Karriere auf ein neues Level und öffnete, so Gibson, einer ganzen Generation schwarzer Schauspieler Türen. "Dieser Mann wäre in jeder Epoche ein strahlender Star gewesen – er hat das Zeug dazu", lobte Gibson seinen Freund.
Abseits der Kameras verbanden die beiden vor allem persönliche Gespräche – über Familie und Vaterschaft. Gibson plauderte auch eine kaum bekannte Facette seines Kollegen aus: Danny habe sich nämlich leidenschaftlich für Flamenco begeistert und sogar Unterricht genommen. "Er sagte zu mir: 'Mann, das ist cool, ich will das machen'", erinnert sich Gibson lachend. Heute sei Danny ein herzlicher Mensch, der andere besonders gerne in den Arm nehme. Trotz der schwierigen Diagnose blickt Gibson mit Wärme auf ihre gemeinsame Zeit zurück: "Es ist immer schön, ihn zu sehen."









