

Michelle Obama gesteht: Sie wollte nie First Lady sein
Michelle Obama (62) hat jetzt offen über ihre Zeit im Weißen Haus gesprochen – und dabei ein überraschendes Geständnis gemacht. Bei einer Live-Aufzeichnung ihres Podcasts "IMO" im Rahmen des South by Southwest in London erklärte die ehemalige First Lady, dass sie die Rolle an der Seite ihres Mannes Barack Obama (64) nie angestrebt hatte. "Ich war First Lady. Das war nicht mein Plan. Ich hatte keine Ausbildung dafür, es war nicht meine Idee", sagte sie laut dem OK! Magazine offen auf der Bühne – woraufhin das Publikum in Jubel ausbrach. Trotzdem habe sie die Herausforderung gemeistert.
Genau diese Erfahrung sieht Michelle heute als Beweis dafür, dass man mit dem nötigen Mut jede Aufgabe angehen kann – egal in welchem Alter. "Dieses Gefühl, dass wir das wohl schaffen können, weil wir all diese anderen Dinge auch geschafft haben. Diese Tapferkeit macht dich mutig genug, alles auszuprobieren", erklärte sie. Mit dieser Einstellung wagte sie sich nun auch ans Moderieren: Gemeinsam mit ihrem Bruder Craig Robinson (54) betreibt sie den Podcast. Als Craig sie fragte, was sie auf diese Aufgabe vorbereitet habe, antwortete die Autorin des Buches "Becoming" mit einem Schmunzeln: "Nichts davon" – um dann hinzuzufügen: "Ich dachte mir, wenn ich First Lady sein kann, kann ich auch einen Podcast mit meinem Bruder machen."
Neben dem Auftritt in London sprach Michelle auch beim Essence Festival über ihre Erfahrungen in der Öffentlichkeit. Gegenüber Podcast-Gästin Keke Palmer (32) schilderte sie ihren Frust über die Medienberichterstattung während ihrer acht Jahre im Weißen Haus. Statt ihrer Botschaften hätten Journalisten damals vor allem ihre Kleidung in den Mittelpunkt gestellt. "Einige der ersten Artikel fingen immer an mit: 'Sie trug ein lila Etuikleid und dazu ein Paar Schuhe.' Es war egal, was ich sagte", erzählte sie laut dem OK! Magazine. So habe sie verstanden, dass Angriffe auf ihren Stil politisches Kalkül waren: "Oh, sie gehen auf mich los, weil ich nützlich bin, und sie versuchen, meinen Mann zu schlagen, also versuchen sie, mich auszubremsen." Für sie war das eine prägende Erkenntnis darüber, wie Frauen in der Politik behandelt werden.








