Rollator: Wie schlecht geht es Königin Margrethe wirklich?
In Dänemark wächst die Sorge um Königin Margrethe (86). Die 86-jährige Altmonarchin hatte im Frühjahr 2026 gleich mehrere schwere gesundheitliche Einschläge verkraften müssen: Mitte Mai wurde sie wegen einer Angina pectoris ins Krankenhaus eingeliefert, wo ihr an einer Herzkranzarterie eine Ballondilatation durchgeführt wurde. Nur wenige Wochen später musste sie erneut stationär behandelt werden – diesmal wegen einer größeren Blutansammlung im Hüftbereich infolge eines Sturzes. Als Margrethe das Krankenhaus verließ, war sie auf einen Rollator angewiesen. Mit dieser Gehhilfe absolvierte sie am 11. Juni auch ihren ersten öffentlichen Auftritt nach der Entlassung. Dabei wirkte sie nach Angaben der Zeitschrift Se og Hør wie "nur noch ein Schatten ihrer selbst".
Der dänische Königshaus-Experte Jakob Steen Olsen erklärte der Illu, wie der Auftritt auf viele wirkte: "Es sei deutlich gewesen, dass die Königin abgenommen habe, was nicht überraschend sei, und dass sie nun auch einen Rollator benutze." Er berichtete zudem, dass viele Dänen erschrocken reagiert hätten, als sie gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit operiert worden sei. Schließlich können sich nur wenige Menschen in dem Land an eine Zeit ohne Margrethe erinnern. Dennoch setzte die Altkönigin ihre öffentlichen Verpflichtungen fort. Den Rollator akzeptierte sie offenbar ohne falsche Eitelkeit als notwendige Unterstützung. Ihr Sohn, König Frederik (58), ließ während der Krankheitsphase seiner Mutter keinen Zweifel daran, dass er an ihre Rückkehr glaubte.
Mit dem Rollator steht Margrethe in einer Familientradition: Bereits ihre Mutter, Königin Ingrid, nutzte im hohen Alter eine solche Gehhilfe und wurde von der dänischen Bevölkerung dafür gelobt. Gesundheitliche Probleme begleiteten Margrethe schon länger – nach Jahren mit Rückenbeschwerden und einer umfangreichen Operation Anfang 2023 hatte sie Ende 2024 nach 52 Jahren auf dem Thron zugunsten Frederiks abgedankt. Steen Olsen erinnert sich: "Die Dänen waren sehr beeindruckt von der Willenskraft der Königin, denn es war offensichtlich, dass sie manchmal Schmerzen hatte, aber dennoch darauf bestand, in der Öffentlichkeit zu erscheinen." Trotz allem bleibt Margrethe ein zentraler Teil der Familie. Ende Juni freute sie sich gemeinsam mit ihrer Enkelin Prinzessin Isabella (19) über deren bestandenes Abitur. Obwohl Margrethe einmal sagte, keine besonders gute Großmutter gewesen zu sein, kümmern sich ihre Enkelkinder aufmerksam um sie.








